14 April 2026, 10:28

Wuppertals Verwaltung verliert zwei Spitzenbeamte in kritischer Phase

Ein belebter Stadtplatz mit sitzenden und stehenden Menschen, Topfpflanzen, Metallabsperrungen, einem Schild an einem Pfahl, Straßenlaternen mit Flaggen, umliegenden Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Wuppertals Verwaltung verliert zwei Spitzenbeamte in kritischer Phase

Wuppertal steht vor einem tiefgreifenden Umbruch in seiner Verwaltung: Zwei Spitzenbeamte werden das Rathaus in den kommenden Monaten verlassen. Stadtdirektor Matthias Nocke und Finanzdezernent Thorsten Bunte geben ihre Ämter auf – und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt einen strengen Sparhaushalt aufstellt und gleichzeitig nach Nachfolgern sucht.

Nockes Abschied folgt auf eine kontroverse Abstimmung im Stadtrat. Trotz der CDU-SPD-Mehrheit stimmten selbst einige Mitglieder seiner eigenen Parteien gegen seine Wiederbestellung. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, löste Debatten aus, doch der Rat setzte die personelle Veränderung schließlich durch.

Thorsten Bunte hingegen kehrt in seine Heimatstadt Dortmund zurück. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff bestätigte, dass er sein Amt bis zur Verabschiedung des Haushalts weiter ausüben wird. Schon im Juni könnte ein Nachfolger bestimmt werden – eine Findungskommission ist bereits eingesetzt.

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Parallel arbeitet die Stadt an einem Konsolidierungshaushalt, der auch Kürzungen im Personalbereich vorsieht. Die finale Abstimmung über den Etat ist für Ende Mai geplant. Mit Nocke und Bunte verliert Wuppertal innerhalb kurzer Zeit zwei von sechs Dezernatsleitern – ein herber Aderlass für die Verwaltung.

Die Vakanzen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt: Die Stadt muss nicht nur den Haushalt finalisieren, sondern auch zwei Führungspositionen neu besetzen. Die Arbeit der Findungskommission wird in den nächsten Monaten die Weichen für die künftige Ausrichtung der Verwaltung stellen.

Quelle