14 April 2026, 12:30

ÖPNV-Streit in Ohligs eskaliert: Bürgermeister-Vergleich löst Ratlosigkeit aus

Schwarz-weiß-Karte einer Stadt mit einem Fluss, Straßen und Autobahnen, links beschriftet mit "Vorgeschlagenes S-Bahn-Projekt".

ÖPNV-Streit in Ohligs eskaliert: Bürgermeister-Vergleich löst Ratlosigkeit aus

Streit um ÖPNV-Ausbau in Ohligs nimmt unerwartete Wendung

Eine Auseinandersetzung über die Aufwertung des öffentlichen Nahverkehrs in Ohligs hat eine überraschende Entwicklung genommen. Aktuelle Äußerungen des Bezirksbürgermeisters, der die örtlichen Verhältnisse mit denen der ehemaligen DDR verglich, haben bei vielen Ratlosigkeit ausgelöst. Unterdessen drängt der Bürgerverein für Solingen (BfS) auf eine pragmatischere Lösung, um die Anbindungen im Stadtzentrum zu verbessern.

Der BfS hat nun einen neuen Vorschlag vorgelegt, um die Verkehrsverbindungen in Ohligs effizienter zu gestalten. Demnach soll der geplante Halt Heiligenstock gestrichen und stattdessen ausschließlich der Halt Aachener Platz ausgebaut werden. Die Initiative argumentiert, dass dieser Ansatz sowohl Händlern als auch Anwohnern besser diene und gleichzeitig Baustellenbelastungen minimiere.

Der Verein ist überzeugt, dass sein Konzept auch den Verlust von Parkplätzen verringern könnte. Mit einem gut durchdachten Parkraummanagement sei die Auswirkung weit weniger gravierend als befürchtet, heißt es. Ziel ist es, die Debatte von emotionalen Vergleichen weg und hin zu sachlichen Lösungsansätzen zu lenken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Trotz aller Differenzen herrscht in einem Punkt Einigkeit: Die Verbesserung des ÖPNV in Ohligs bleibt für alle Beteiligten eine gemeinsame Priorität. Der BfS fordert nun für die nächste Verhandlungsrunde einen stärker faktenbasierten Ansatz. Man hofft auf tragfähige Kompromisse, die dem Stadtzentrum langfristig nutzen.

In den anstehenden Sitzungen wird der Bürgerverein weiter für einen ausgewogenen Plan werben. Im Fokus stehen dabei die Reduzierung von Parkplatzverlusten sowie die Bedürfnisse von Gewerbetreibenden und Anwohnern. Ohne eine versachlichte Diskussion jedoch wächst die Gefahr, dass dringend notwendige Verkehrsprojekte weiter aufgeschoben werden.

Quelle