VSG Altglienicke krönt sich nach Elfmeter-Drama zum Berliner Pokalsieger
Philipp NetteVSG Altglienicke krönt sich nach Elfmeter-Drama zum Berliner Pokalsieger
VSG Altglienicke holt den Berliner Pokal nach dramatischem Finale gegen BFC Dynamo
Mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung sicherte sich VSG Altglienicke den Berliner Pokal – und damit gleichzeitig die Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals. Torhüter Luis Maria Zwick wurde mit entscheidenden Paraden, darunter ein gehaltenes Elfmeter, zum Matchwinner.
Die Mannschaft dominierte zwar die erste Halbzeit, stand nach 90 Minuten aber nur 1:1 unentschieden – und das, obwohl sie den Großteil der Partie in Unterzahl bestreiten musste. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, bis Jonas Nietfeld in der Verlängerung den entscheidenden Treffer erzielte.
Zwick gestand später, es sei zunächst sein „schlimmster Abend“ gewesen, der sich nach dem Sieg in einen „herrlichen Tag“ verwandelt habe. Seine wichtigen Paraden, insbesondere der gehaltene Elfmeter, waren entscheidend für den Triumph.
Sportdirektor Torsten Mattuschka beschrieb die Nervenbelastung als so intensiv, dass er das Gefühl hatte, „fast gestorben“ zu sein. Trotz des emotionalen Hochs verließ er die Feierlichkeiten frühzeitig, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen.
Mit Blick auf die Zukunft äußerte Mattuschka die Hoffnung auf einen prominenten Gegner in der ersten DFB-Pokal-Runde – idealerweise Schalke, Gladbach oder Werder Bremen.
Der Sieg markiert einen historischen Moment für VSG Altglienicke, das damit erstmals in den DFB-Pokal einzieht. Die Leistung unter Druck ebnet den Weg für eine spannende neue Herausforderung im nationalen Pokalwettbewerb.






