29 April 2026, 18:31

Vom Gefängnis zum Kulturort: Braunschweigs Rennelberg im Wandel

Offenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung eines Gefängnisgebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von beschreibendem Text.

Vom Gefängnis zum Kulturort: Braunschweigs Rennelberg im Wandel

Aus dem ehemaligen Gefängnis Rennelberg in Braunschweig könnte bald ein lebendiger Stadtbezirk werden. Bevor jedoch dauerhafte Veränderungen umgesetzt werden, dient das Gelände diesen Sommer vorübergehend als Kulturveranstaltungsort. Unterdessen haben Studierende der TU Braunschweig bereits visionäre Nutzungsmöglichkeiten für das Areal entworfen.

Im Dezember 2018 beschloss der Verwaltungsausschuss der Stadt Braunschweig, einen Entwicklungplan für das Rennelberg-Gelände zu erarbeiten. Ziel war es, das alte Gefängnis und seine Umgebung in einen neuen, lebendigen Teil der Stadt zu verwandeln. Der Fortschritt hängt jedoch weiterhin vom Verkauf des Grundstücks ab.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Studierende des Instituts für Städtebau der TU Braunschweig haben nun ihre Ideen für die künftige Nutzung des Geländes präsentiert. Ihre Entwürfe sind bis zum 20. Mai im Foyer des zweiten Obergeschosses des Rathauses zu sehen. Die Pläne zeigen, wie das ehemalige Gefängnis der Gemeinschaft auf innovative Weise dienen könnte.

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden drei Siegerentwürfe prämiert. Den ersten Platz belegten Franziska Heininger und Johannes Quirin mit "Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg". Adriana Gens und Mareike Meier erhielten den zweiten Preis für "Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen". Den dritten Platz sicherten sich Sarah Suttner López und Robert Sievert mit "Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern".

Während die Planungen weiterlaufen, übernimmt das Gefängnis vorerst eine andere Rolle: Im Juni wird das Gelände zum Veranstaltungsort des Theaterformen-Festivals. Diese temporäre Nutzung gibt einen Vorgeschmack darauf, wie sich das Areal in Zukunft entwickeln könnte.

Die Studierendenentwürfe liefern Ideen für die langfristige Zukunft des Gefängnisses, doch endgültige Entscheidungen stehen noch aus. Zunächst muss die Stadt den Verkauf des Geländes abschließen, bevor mit der Neugestaltung begonnen werden kann. Bis dahin bieten das Festival und die Ausstellung einen Ausblick auf das, was kommen könnte.

Quelle