20 April 2026, 20:29

Ulm bleibt zwei weitere Jahre zertifizierte Fairtrade-Stadt

Schwarzes und weißes Foto von Barnet Fair in London, England, mit Zelten, Menschen, Karren, Pfählen, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Ulm bleibt zwei weitere Jahre zertifizierte Fairtrade-Stadt

Ulm wurde erneut für zwei weitere Jahre als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Die langjährige Verpflichtung der Stadt zu ethischem Handel und nachhaltigen Praktiken hat ihr diese erneute Anerkennung eingebracht. Lokale Verantwortliche und Aktivist:innen begrüßen die Entscheidung als Zeichen für den anhaltenden Fortschritt.

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Den Titel Fairtrade-Stadt erhielt Ulm erstmals im Jahr 2014. Seither erfüllt die Stadt konsequent die fünf zentralen Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne, darunter die Unterstützung durch die Kommunalpolitik, die aktive Förderung des fairen Handels sowie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Schulen und zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher zeigte sich erfreut über die Verlängerung der Auszeichnung. Er betonte den gemeinsamen Einsatz hinter Ulms Erfolg und hob die Beteiligung von Händler:innen, Kampagnenakteur:innen und öffentlichen Einrichtungen hervor.

Eines der zentralen Projekte der Stadt ist Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm. Die Initiative, Teil der übergreifenden Fairtrade-Town-Ulm-Kampagne, setzt sich für nachhaltige Mode und ethische Produktionsbedingungen ein. Sie vereint lokale Organisationen, Unternehmen und Aktivist:innen, um mehr Transparenz und Fairness in der Bekleidungsindustrie zu fördern. Das vollständige Programm an Veranstaltungen und Aktivitäten ist online abrufbar.

Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt unterstreicht Ulms führende Rolle im ethischen Handel. Durch den kooperativen Ansatz der Stadt bleiben die Prinzipien des fairen Handels fest in ihrer Wirtschafts- und Sozialpolitik verankert. Mit laufenden Projekten wie Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm wächst das Engagement für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit weiter.

Quelle