10 May 2026, 10:23

Telekom führt "Stille Stunde" für entspanntes Einkaufen ohne Reizüberflutung ein

Verkaufsfläche von "Lush Skincare" mit sichtbarer Innenausstattung, Schreibtisch, Stuhl und Boden.

Telekom führt "Stille Stunde" für entspanntes Einkaufen ohne Reizüberflutung ein

Die Telekom hat in ausgewählten Filialen eine „Stille Stunde“ eingeführt, um Kunden ein ruhigeres Einkaufserlebnis zu bieten. Die Initiative richtet sich besonders an Menschen, die unter sensorischer Überlastung leiden – darunter ältere Personen und solche in schwierigen Lebenssituationen. Zwar werden Voranmeldungen empfohlen, doch sind auch spontane Besuche während dieser Zeiten willkommen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der neue Service zeichnet sich durch reduzierte Geräuschkulisse, gedimmtes Licht und mehr Zeit für persönliche Beratungen aus. Aktuell wird das Angebot in Berlin, Köln und München angeboten, doch eine Ausweitung auf weitere Standorte ist geplant. Die Telekom betont, dass es sich dabei nicht um ein Nischenangebot handelt, sondern um einen Teil einer umfassenderen Initiative für Barrierefreiheit im Einzelhandel.

Kunden werden gebeten, sich im Voraus anzumelden, damit die Mitarbeiter die Umgebung vorbereiten können. Eine Reservierung ist jedoch nicht zwingend erforderlich – jeder kann während der Stillen Stunde vorbeikommen. Das Unternehmen hat die Initiative eigenständig entwickelt, unabhängig von der Kampagne Gemeinsam Zusammen e.V., die wöchentlich reizarme Einkaufsmöglichkeiten in 276 deutschen Geschäften fördert.

Der Verein Gemeinsam Zusammen e.V. setzt sich für regelmäßige sensorikfreundliche Maßnahmen im Handel ein. Die Stille Stunde der Telekom verfolgt ähnliche Ziele, ist aber kein Teil des offiziellen Programms der Organisation.

Die Aktion läuft bereits in ausgewählten Großstädten, weitere Standorte sollen folgen. Sie bietet Kunden eine strukturierte, aber flexible Möglichkeit, Dienstleistungen in einer weniger überfordernden Umgebung in Anspruch zu nehmen. Der Schritt der Telekom spiegelt die wachsende Nachfrage nach inklusiven Einkaufserlebnissen in ganz Deutschland wider.

Quelle