SWEG-Umstrukturierung gefährdet 500 Arbeitsplätze – Gewerkschaft schlägt Alarm
Philipp NetteSWEG-Umstrukturierung gefährdet 500 Arbeitsplätze – Gewerkschaft schlägt Alarm
SWEG plant umfangreiche Umstrukturierung – bis zu 500 Jobs betroffen
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) bereitet eine weitreichende Umstrukturierung vor, von der schätzungsweise 500 Mitarbeiter betroffen sein könnten. Die geplante Neuordnung könnte zu Entlassungen führen sowie die Ausgliederung von Busbetrieben in neu gegründete Tochtergesellschaften umfassen. Besonders betroffen sind Standorte in Weil am Rhein, Wiesloch und Offenburg.
Laut Unternehmensangaben sollen bei mehreren Busbetrieben Stellen abgebaut werden. Betroffene Beschäftigte müssten sich gegebenenfalls in den neu formierten Gesellschaften neu bewerben. Damit besteht das Risiko, dass bestehende Betriebsstrukturen verkleinert oder sogar vollständig geschlossen werden.
Die Gewerkschaft Ver.di zeigt sich besorgt über den möglichen Verlust tariflicher Errungenschaften, darunter betriebliche Altersvorsorge-Regelungen für Busfahrer. Zudem warnt sie vor Nachteilen für aktive Gewerkschaftsmitglieder und Betriebsratsvertreter bei künftigen Einstellungsverfahren.
Als Reaktion fordert Ver.di einen Sozialtarifvertrag sowie eine Übergangsentgeltregelung, um die Beschäftigten während der Umstrukturierung abzusichern. SWEG hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Da bisher keine kollektiven Vereinbarungen getroffen wurden, gelten für die Forderungen der Gewerkschaft auch keine Friedenspflichten.
Im Rahmen der Restrukturierung könnten bis zu 500 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Im Mittelpunkt der gewerkschaftlichen Forderungen stehen faire Behandlungsstandards und finanzielle Absicherungen für die Betroffenen. Wie die Verhandlungen ausgehen, bleibt vorerst ungewiss.






