Streit um Schutz des Wupperwehrs: SPD und CDU uneinig über Maßnahmen
Mahmut UllmannStreit um Schutz des Wupperwehrs: SPD und CDU uneinig über Maßnahmen
Die SPD hat strengere Maßnahmen zum Schutz des historischen Wupperwehrs in Wipperkotten vorgeschlagen. Die CDU hat darauf mit Kritik reagiert und den Antrag als überzogen und unpraktikabel bezeichnet. Beide Parteien sind sich jedoch einig, dass der Standort und seine natürliche Umgebung geschützt werden müssen.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, argumentierte, der SPD-Antrag mangele es an Ausgewogenheit. Die vorgeschlagenen Schritte, darunter der Einsatz größerer Polizeieinheiten, gingen über ein vernünftiges Maß hinaus. Die CDU werde den Antrag daher in seiner aktuellen Form ablehnen.
Stattdessen unterstützt die Partei alternative Ansätze, darunter die Verstärkung von Streifen und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um das Wehr zu schützen. Wacker forderte die Stadtverwaltung zudem auf, den SPD-Vorschlag vor einer Entscheidung zu prüfen.
Trotz der Meinungsverschiedenheiten verfolgen CDU und SPD ein gemeinsames Ziel: Beide erkennen die Bedeutung des Erhalts der historischen Anlage und der umliegenden Natur an. Wacker äußerte die Hoffnung auf einen realistischen Kompromiss, der Schutz gewährleistet, ohne das Verhältnis zu verlieren.
Die Ablehnung des Antrags durch die CDU ist nicht endgültig. Die Partei bleibt offen für Gespräche mit der SPD und der Stadtverwaltung. Ein überarbeiteter Plan, der Sicherheit und Praktikabilität in Einklang bringt, könnte noch entstehen.






