11 April 2026, 02:25

Streit um Bergbau-Denkmal in Salzgitter: Grünen wollen Umzug auf den Marktplatz

Ein provisorisches Mahnmal mit Fotos, Kerzen, Blumen und anderen Gegenständen auf Gras vor einem Gebäude mit Bäumen und einer Fahne im Hintergrund.

Streit um Bergbau-Denkmal in Salzgitter: Grünen wollen Umzug auf den Marktplatz

Eine Debatte über den Standort eines Bergbau-Denkmals in Salzgitter spaltet die lokalen Parteien. Die Grünen setzen sich dafür ein, die Stele an einen sichtbareren Ort zu verlegen, während die Linke einen Kompromissvorschlag vorgelegt hat. Beide Anträge werden nun nach Ostern im Ausschuss beraten.

Die Grünen fordern, das Denkmal von seinem aktuellen Standort an der ehemaligen Schachtanlage zu verlegen. Sie argumentieren, dass die Stelle kaum besucht werde und außerhalb der Arbeitszeiten unzugänglich bleibe. Stattdessen schlagen sie vor, die Stele auf dem Marktplatz in Salzgitter-Bad aufzustellen, wo bereits andere Ehrungen für den Bergbau stehen, und am ursprünglichen Standort eine Gedenktafel anzubringen.

Die Linke lehnt eine Verlegung zwar ab, hat aber eine Alternative vorgeschlagen: Sie regt an, die Lesbarkeit der bestehenden Inschrift zu verbessern und eine neue Tafel auf dem Marktplatz zu installieren. Dadurch bliebe das Denkmal an seinem Platz, würde aber eine größere öffentliche Präsenz erhalten.

Beide Vorschläge werden nach den Osterferien im Ausschuss für Stadtplanung und Bauwesen geprüft. Der Stadtrat stimmt anschließend ab, ob die Stele nach den Beratungen verlegt wird.

Das Ergebnis der Ausschussdebatten wird über die Zukunft des Denkmals entscheiden. Bei einer Zustimmung könnten Änderungen wie eine Verlegung, eine neue Gedenktafel oder Verbesserungen der bestehenden Inschrift umgesetzt werden. Die endgültige Entscheidung liegt beim Stadtrat nach Prüfung der Anträge.

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