29 April 2026, 12:28

Stefan Evers übernimmt Doppelrolle als Berlins neuer Kultursenator

Logo der Berliner Finanzinitiative mit einem blauen Kreis mit weißer Umrandung und einem weißen "B" in der Mitte, umgeben von einem weißen Ring mit einem blauen und weißen Karomuster, und dem Text "Berlin Finance Initiative" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund.

Stefan Evers übernimmt Doppelrolle als Berlins neuer Kultursenator

Die Berliner CDU hat Stefan Evers zum neuen Kultursenator der Stadt ernannt. Die Entscheidung fiel, nachdem Sarah Wedl-Wilson vergangenen Freitag von ihrem Amt zurückgetreten war. Evers, der bereits als Finanzsenator amtiert, wird nun beide Ressorts bis zur Landeswahl 2023 leiten.

Wedl-Wilsons Rücktritt erfolgte nach einem kritischen Bericht des Berliner Rechnungshofs. Die Prüfung hatte ergeben, dass Mittel für Projekte zur Bekämpfung von Antisemitismus rechtswidrig bewilligt worden waren. Ihr Ausscheiden hinterließ die Position des Kultursenators unbesetzt.

Bis Dienstagabend war noch kein Nachfolger bestätigt worden. Daraufhin trafen sich die CDU-Kreisvorsitzenden, um über mögliche Kandidaten zu beraten – darunter der ehemalige Justizsenator Thomas Heilmann. Schließlich sprachen sie sich einstimmig für Stefan Evers aus, der sowohl über finanzielle Expertise als auch ein starkes kulturelles Profil verfügt.

Bürgermeister Kai Wegner, der zugleich CDU-Landesvorsitzender ist, nahm an der Sitzung teil. Evers wurde nicht nur wegen seiner Erfahrung ausgewählt, sondern auch, weil er bereits den Hauptstadtfinanzierungsvertrag verhandelt. Dieser sieht zentrale Fördergelder für die kulturellen Einrichtungen der Stadt vor.

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Evers wird nun sowohl das Finanz- als auch das Kulturressort verantworten. Seine Doppelfunktion soll bis zu den Berliner Landeswahlen im September 2023 andauern. Die Personalie soll nach dem jüngsten Streit um fehlerhaft vergebene Mittel für Stabilität sorgen.

Quelle