10 April 2026, 14:32

Schneverdingen kämpft mit Kunst gegen Einsamkeit zu Weihnachten

Gemälde einer Weihnachtsabendszene mit Menschen auf Pferden im Schnee, umgeben von Bäumen, Häusern und einem bewölkten Himmel, mit Text unten.

Schneverdingen kämpft mit Kunst gegen Einsamkeit zu Weihnachten

Ein neuer Kunstwettbewerb in Schneverdingen will Einsamkeit in diesem Weihnachtsfest entgegenwirken

Veranstaltet von Schneverdingen Inklusiv lädt der Wettbewerb alle Einwohnerinnen und Einwohner – unabhängig vom Alter – ein, festliche Kunstwerke unter dem Motto "Anders sein ist normal" zu gestalten. Die Initiative möchte Menschen durch Kreativität und herzliche Worte in der Weihnachtszeit zusammenbringen.

Der unter dem Titel "Weihnachtszauber für alle: Malen gegen Einsamkeit" stehende Wettbewerb läuft noch bis zum 10. November. Teilnehmende können ihre Werke in den Formaten DIN A5 bis DIN A3 im Freiraum, Bargmannstraße 6, einreichen. Die Künstlerinnen und Künstler sind aufgefordert, ihre Entwürfe mit persönlichen Botschaften zu versehen, die später an Menschen weitergegeben werden, die sich isoliert fühlen.

Einsamkeit bleibt ein wachsendes Problem – besonders in ländlichen Regionen wie Schneverdingen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, Migrantinnen und Migranten sowie Alleinerziehende. Die Leader-Region Hohe Heide unterstützt das Projekt, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und Verbindungen zwischen Menschen zu stärken.

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Drei Gewinnerentwürfe werden ausgewählt und auf 1.000 kostenlosen Weihnachtskarten gedruckt. Diese werden dann in der gesamten Region verteilt und sollen in der Festtagszeit Trost und Gemeinschaftsgefühl vermitteln – besonders denen, die es am meisten brauchen.

Einsendeschluss ist der 10. November; kurz darauf wird die Jury die Beiträge bewerten. Die gedruckten Karten sollen rechtzeitig zu Weihnachten bei den Empfängerinnen und Empfängern ankommen und so ein kleines, aber bedeutsames Zeichen gegen Einsamkeit setzen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die Aktion zeigt: Schon eine einfache Nachricht kann einen Unterschied machen.

Quelle