25 December 2025, 20:56

SC Freiburgs Stürmer Irié kämpft zurück – doch gegen Bayern fehlt er

Eine Person spielt mit einem Fußball.

Nach Malaria-Infektion: Positive Anzeichen für Freiburgs Irié - SC Freiburgs Stürmer Irié kämpft zurück – doch gegen Bayern fehlt er

SC Freiburgs Stürmer Cyriaque Irié erholt sich von Malaria

Cyriaque Irié, Angreifer des SC Freiburg, kämpft sich nach einer Malaria-Erkrankung zurück, die er während eines Länderspiel-Einsatzes mit der Nationalmannschaft Burkina Fasos erlitten hatte. Der 26-Jährige, der im vergangenen Sommer von ESTAC Troyes zum FC Bayern München wechselte, trainiert seit Mitte Oktober individuell. Unterdessen bereitet sich Cheftrainer Julian Schuster auf das schwierige Duell gegen den FC Bayern vor.

Irié hatte sich die Krankheit während seines Einsatzes für Burkina Faso zugezogen und verpasste seitdem den Großteil der Saison. Sein einziger Bundesliga-Auftritt datiert kurz nach seinem Wechsel im Sommer, wann er ins volle Mannschaftstraining zurückkehren kann, bleibt jedoch ungewiss. Der Verein bestätigte, dass er im bevorstehenden Spiel in der Allianz Arena nicht zur Verfügung stehen wird.

Julian Schuster sprach offen über die bevorstehende Herausforderung gegen den Rekordmeister. Er lobte die Bayern für das defensive Engagement ihrer Offensivspieler und ihren starken Teamgeist. Schuster räumte ein, dass Freiburg wahrscheinlich über lange Phasen unter Druck geraten werde, betonte aber, dass seine Mannschaft jede Lücke nutzen müsse, sobald der FC Bayern nach vorne drängt.

Der Trainer setzt weiterhin auf eine Balance zwischen defensiver Stabilität und schnellen Umschaltmomenten. Zwar schwächt Iriés Fehlen die offensiven Optionen, doch Schuster vertraut auf kollektive Disziplin statt auf individuelle Klasse.

Iriés Genesung schreitet voran, ein konkretes Rückkehrdatum steht jedoch noch nicht fest. Die unmittelbare Priorität des SC Freiburg liegt beim Bayern-Spiel, in dem Schusters taktischer Ansatz auf die Probe gestellt wird. Ohne ihren Stürmer muss die Mannschaft versuchen, den Tabellenführer aus dem Rhythmus zu bringen.