18 June 2026, 14:21

Sachsen-Anhalts Handwerk kämpft mit Umsatzeinbrüchen und Jobverlusten

Handwerk startet schwach ins Jahr

Sachsen-Anhalts Handwerk kämpft mit Umsatzeinbrüchen und Jobverlusten

Handwerk in Sachsen-Anhalt steckt in tiefer Krise

Das Handwerk in Sachsen-Anhalt erlebt einen deutlichen Einbruch. Besonders betroffen ist die Bauwirtschaft, deren Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 Prozent eingebrochen sind. Vertreter der Branche fordern nun politische Reformen, um die anhaltenden Herausforderungen zu bewältigen.

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Wie aus dem jüngsten Quartalsbericht des Statistischen Landesamts hervorgeht, zeigt sich im Handwerkssektor ein uneinheitliches Bild. Während handwerkliche Dienstleister für Privatkunden wie Friseure und Fotografen steigende Umsätze verzeichnen, kämpfen andere Sparten mit Rückgängen. Autowerkstätten, das Nahrungsmittelhandwerk und gesundheitsnahe Handwerksberufe melden sinkende Erlöse.

Als Hauptgründe für die Zurückhaltung bei Investitionen nennen Unternehmen die anhaltende Unsicherheit sowie stark gestiegene Beschaffungskosten – vor allem für Energie und Treibstoffe. Die allgemeine wirtschaftliche Schwächephase wird durch fehlende Planungssicherheit und steigende Ausgaben verstärkt. Die Folgen sind bereits spürbar: In allen Handwerkszweigen der Region gehen die Beschäftigtenzahlen zurück.

Die Probleme beschränken sich nicht auf Sachsen-Anhalt. Ähnliche Entwicklungen werden bundesweit aus dem Handwerk gemeldet. Die vorläufigen Daten zeigen deutlich: Hohe Kosten und Instabilität belasten weiterhin Gewinne und Arbeitsplätze. Die Handwerksverbände drängen auf politische Maßnahmen, um die Branche zu stabilisieren.

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