17 March 2026, 12:27

Sabotage am Schienennetz: Bundespolizei ermittelt nach gezielter Attacke in Offenburg

Eine schneebedeckte Zuggleis mit Graffiti an der benachbarten Wand, umgeben von Gelöndern, Pfosten, Lichtern, Kabeln und Überirdischen Leitungen, mit Bäumen und einem sichtbaren Himmel im Hintergrund.

Sabotage am Schienennetz: Bundespolizei ermittelt nach gezielter Attacke in Offenburg

Bundespolizei ermittelt nach mutmaßlicher Sabotage am deutschen Schienennetz

Am Abend des 19. September 2025 wurde in der Nähe des Bahnhofs Offenburg ein unbekannter Gegenstand gezielt auf den Gleisen platziert, was zu einer Kollision mit einem Zug führte. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu den Verantwortlichen zu melden.

Der Vorfall ereignete sich gegen 20:45 Uhr am südlichen Ende des Bahnhofs Offenburg. Eine Metallkabelabdeckung war absichtlich auf den Schienen zurückgelassen worden – direkt im Fahrweg eines Regionalzugs in Richtung Basel. Die Lokomotive prallte gegen das Hindernis, wodurch leichte Sachschäden entstanden, jedoch niemand verletzt wurde.

Als Reaktion auf den Vorfall hat die Deutsche Bahn neue Sicherheitsvorkehrungen eingeführt. Servicekräfte und Zugbegleiter dürfen nun freiwillig Körperkameras tragen, und in mehr Zügen werden künftig zwei Mitarbeiter gleichzeitig im Einsatz sein. Gewerkschaften fordern strengere Arbeitsschutzregeln, doch einige Bundesländer weigern sich, die Doppelte Besetzung verbindlich vorzuschreiben.

Die Ermittlungen führt das Bundespolizeiinspektion Offenburg. Die Beamten bitten umgehend um Mithilfe: Wer Hinweise auf mögliche Täter hat, soll sich melden.

Die Sabotage führte zu Behinderungen im Bahnverkehr, verblieb jedoch ohne schwerwiegende Folgen. Bahnbetreiber verschärfen nun die Sicherheitsprotokolle, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Behörden suchen weiterhin nach Spuren, um die Verantwortlichen für die vorsätzliche Behinderung zu ermitteln.

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