17 March 2026, 14:27

Robin Mesarosch will SPD-Landeschef in Baden-Württemberg werden

Plakat für die Berliner Secession mit einer Frau in einem grünen Kleid und einem Mann in einem schwarzen Anzug mit Text zur Beschreibung des Ereignisses.

SPD-Politiker Mesarosch wird nach Eklat Staatschef - Robin Mesarosch will SPD-Landeschef in Baden-Württemberg werden

Robin Mesarosch, ehemaliger Bundestagsabgeordneter, hat seine Kandidatur für den Vorsitz der SPD Baden-Württemberg bekannt gegeben. Seine Bewerbung erfolgt nach dem enttäuschenden Abschneiden der Partei bei der jüngsten Landtagswahl. Der 39-Jährige teilte seine Entscheidung in einem Instagram-Video mit und forderte eine Neuausrichtung der SPD.

Mesarosch betrat 2021 die Bundespolitik und war bis 2025 Mitglied des Bundestags. Derzeit leitet er den SPD-Kreisverband Sigmaringen. Sein Profil gewann deutlich an Bekanntheit, nachdem bei der Landtagswahl ein schonungsloses Video, in dem er die Wahlkampagne und Führung der Partei kritisierte, viral ging.

Er ist der erste Bewerber für den Landesvorsitz der SPD. Sein Programm umfasst klarere inhaltliche Schwerpunkte, eine stärkere Einbindung der Mitglieder und bessere Kommunikation. Im Gegensatz zu vielen Parteikollegen verfügt er über eine große Social-Media-Präsenz mit 121.000 Followern auf Instagram – mehr als die Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas.

Der Führungsstreit folgt auf das schwache Wahlergebnis der SPD in Baden-Württemberg. Mesaroschs Kampagne wird zeigen, ob sein Reformkurs bei den Parteimitgliedern Anklang findet. Seine Reichweite in den sozialen Medien und sein direkter Stil könnten ihm im Rennen einen Vorteil verschaffen.

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