Rhein-Hitzealarm: 25 °C im Wasser bedrohen Ökosysteme und lösen Warnstufe 1 aus
Bernhardine RörrichtRhein-Hitzealarm: 25 °C im Wasser bedrohen Ökosysteme und lösen Warnstufe 1 aus
Wassertemperaturen im Rhein steigen durch warme Luft – Ökosysteme geraten unter Stress
Das Landesamt für Umwelt hat die Warnstufe 1 nach dem Aktions- und Informationsplan für hohe Wassertemperaturen ausgelöst. Grund sind steigende Temperaturen im Rhein, die aquatische Ökosysteme belasten.
Am Montag erreichte der Fluss in einigen Abschnitten eine durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von 25 °C. Prognosen zufolge könnte das Wasser in Mainz in den kommenden Tagen auf 27 °C ansteigen – dann würde Warnstufe 2 greifen.
Im Rahmen der aktuellen Warnung nehmen die Behörden Kontakt zu Unternehmen auf, die Wärme in den Fluss einleiten. Die Firmen werden aufgefordert, ihre thermischen Einleitungen zu reduzieren, um die Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt zu verringern.
Das Landesamt für Umwelt überwacht die Situation genau und veröffentlicht täglich aktuelle Daten zu Temperatur, Sauerstoffgehalt und Durchflussmengen. Höhere Warnstufen sind kein Novum: Stufe 2 wurde bereits 2018, 2019 und 2022 ausgerufen, Stufe 3 im Jahr 2018.
Die steigenden Temperaturen stören das ökologische Gleichgewicht des Rheins. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiter und ergreifen Maßnahmen, um eine weitere Erwärmung zu begrenzen. Unternehmen wurden angewiesen, ihre Wärmeeinleitungen umgehend zu verringern.
