Retterin Laura Müller und ihre Hunde retten Leben in Ostwürttembergs Wäldern
Philipp NetteRetterin Laura Müller und ihre Hunde retten Leben in Ostwürttembergs Wäldern
Seit über einem Jahrzehnt ist Laura Müller Teil der Rettungshundestaffel Ostwürttemberg – seit ihrem 17. Lebensjahr. Ihre Aufgabe besteht darin, in dichten Wäldern, oft bei Nacht, nach vermissten Personen zu suchen. Das Team setzt dabei auf hochtrainierte Hunde, die die Vermissten aufspüren.
Die Ausbildung eines Flächen-Suchhundes dauert zwischen zwei und drei Jahren. Hundeführer wie Müller müssen zuvor Erste Hilfe, Funkkommunikation und Navigation beherrschen, bevor ihre Hunde im Einsatzgebiet arbeiten können. Ein ausgebildeter Hund kann pro Stunde ein Gebiet von der Größe von 14 Fußballfeldern absuchen und dabei bis zu fünf Personen gleichzeitig aufspüren.
Die Einsätze der Staffel finden meist spätabends in ausgedehnten Waldgebieten statt. Im Gegensatz zu Fährtenhunden reagieren Flächen-Suchhunde auf jeden menschlichen Geruch – nicht nur auf eine bestimmte Person. Im Schnitt unterstützt das Team jährlich bei etwa 20 Suchaktionen.
Müllers erste Suchhundin, Lusy, ist inzwischen im Ruhestand. Zwei neue Hunde, Agina und Chiara, haben ihre Aufgaben übernommen. Die Einheit Ostwürttemberg zählt derzeit rund 20 aktive Mitglieder und 40 fördernde Unterstützer.
Um Ausrüstung und Training zu finanzieren, ist die Staffel auf Spenden angewiesen. Überweisungen können an folgendes Konto getätigt werden: RHS Ostwürttemberg, Kreissparkasse Ostalb, IBAN: DE06 6145 0050 0800 114756.
Mit einer Mischung aus erfahrenen und neuen Hunden setzt die Staffel ihre lebenswichtige Arbeit fort. Ihre Einsätze helfen, Vermisste unter schwierigsten Bedingungen zu finden. Spenden ermöglichen die laufende Ausbildung und die Anschaffung notwendiger Ausrüstung.






