16 January 2026, 12:40

Rekordjahr 2025: Deutsch-französische Sicherheitsbehörden in Kehl verzeichnen historischen Ansturm

Ein alter Stadtplan von Stuttgart, Deutschland, der Stadtgrenzen, Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Textdetails zeigt.

Rekordjahr 2025: Deutsch-französische Sicherheitsbehörden in Kehl verzeichnen historischen Ansturm

Gemeinsames Deutsch-Französisches Polizeiliches und Zollkooperationszentrum (GZ) in Kehl verzeichnet Rekordzahl an Anfragen im Jahr 2025

Das Gemeinsame Deutsch-Französische Polizeiliche und Zollkooperationszentrum (GZ) in Kehl hat für das Jahr 2025 eine Rekordzahl an Anfragen gemeldet. Im vergangenen Jahr bearbeitete die Einrichtung 23.327 Ersuchen – das ist das höchste Aufkommen seit ihrer Gründung im Jahr 1999. Die Zahl unterstreicht den deutlichen Anstieg der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Die Anfragen stiegen im Vergleich zu 2024, als 21.308 Fälle registriert wurden, um fast 10 Prozent. Die Arbeit des Zentrums umfasst vielfältige Bereiche – von Verkehrs- und Handelskontrollen über Grenzsicherungsmaßnahmen bis hin zu Rettungseinsätzen. Zudem spielt es eine zentrale Rolle bei grenzüberschreitenden Ermittlungen und bei der Absicherung großer öffentlicher Veranstaltungen.

Mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fungiert das GZ Kehl als Drehscheibe für sechs französische und deutsche Behörden. Neben dem Austausch von Erkenntnissen unterstützt es die Fahndung nach flüchtigen Straftätern. Im vergangenen Jahr trug das Zentrum außerdem zur Wiederbeschaffung gestohlener Pkw und Wohnmobile in beiden Ländern bei. Die wachsende Nachfrage nach seinen Dienstleistungen verdeutlicht die Bedeutung der deutsch-französischen Sicherheitszusammenarbeit an der gemeinsamen Grenze.

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Die Zahlen für 2025 bestätigen die zunehmende Rolle des GZ Kehl in der grenzüberschreitenden Strafverfolgung. Die Arbeit des Zentrums in den Bereichen Informationsaustausch, Personensuche und Rückführung gestohlener Fahrzeuge beweist seinen Nutzen für beide Staaten. Behördenvertreter erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt, da sich die Sicherheitsanforderungen in der Region weiterentwickeln.