Radwegkirchen bieten Rast und Besinnung für Reisende entlang malerischer Routen
Bernhardine RörrichtRadwegkirchen bieten Rast und Besinnung für Reisende entlang malerischer Routen
Ein einzigartiges Netzwerk von Radwegkirchen wächst in Deutschland – und bietet Reisenden Rast und Besinnung
Über 350 Kirchen beteiligen sich mittlerweile an der Initiative und öffnen von Ostern bis in den Herbst hinein ihre Türen. Eine von ihnen ist die St.-Petri-Kirche in Tiefenort, die sich aktuell auf ihre siebte Saison am malerischen Werra-Radweg vorbereitet.
Die Idee zur Radwegkirche in Tiefenort stammte von Pfarrer Thomas Volkmann, der das Konzept aus seiner vorherigen Gemeinde mitbrachte. Als St. Petri am 4. Juli 2021 offiziell eröffnet wurde, war sie die erste und bis heute einzige Kirche dieser Art im Wartburgkreis. Seit 2019 fungiert sie als "Offene Kirche" und lädt Radfahrer zu ruhigen Pausen und geistiger Erneuerung ein.
Die Saison 2026 startet am Sonntag, dem 3. Mai, um 17:00 Uhr mit einem kurzen Gottesdienst und einem Open-Air-Konzert der Urnshäuser Musikanten. Die Veranstaltung richtet sich an alle – ob Radreisende oder Einheimische, die Gemeinschaft und Besinnung suchen. St. Petri bleibt damit ein friedvoller Haltepunkt am Werra-Radweg, der sich von der Rhön bis nach Hann. Münden schlängelt und Landschaften wie Menschen verbindet.
Das Projekt der Radwegkirchen hat sich stetig ausgeweitet: Mittlerweile bieten über 350 Standorte Reisenden einen Ort der Einkehr. Die St.-Petri-Kirche in Tiefenort bleibt ein zentraler Teil dieses Netzwerks und schenkt Rast sowie Verbindung. Die kommende Saison beginnt mit Musik, Andacht und der Einladung, innezuhalten, bevor die Reise weitergeht.






