27 January 2026, 05:05

Porsche trauert um Rennsport-Legende Peter Falk – der Visionär hinter dem 956

Ein Porsche 911 GT3 RSR fährt auf einer Rennstrecke mit einer Umrandung, Gras, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, mit einer Texttafel auf der rechten Seite, die die Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans anzeigt.

Porsche trauert um Rennsport-Legende Peter Falk – der Visionär hinter dem 956

Peter Falk, die legendäre Porsche-Ikone und Rennsport-Leiter, ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Der als "Vater" des Porsche 956 bekannte Ingenieur starb am 23. Januar 2026. Sein Wirken hinterließ unauslöschliche Spuren in der Geschichte des Motorsports.

Falk wurde am 27. November 1932 in Athen als Sohn eines Archäologen geboren. Seine Karriere begann er mit einer Lehre als Kfz-Mechaniker, bevor er in Stuttgart Maschinenbau mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik studierte.

1959 trat er bei Porsche ein, als die Abteilung für Versuchsfahrten erst zehn Mitarbeiter zählte. Über drei Jahrzehnte prägte er maßgeblich die Rennsport-Erfolge der Marke. Unter seiner Führung holte Porsche sieben Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans sowie elf Weltmeistertitel.

Falk spielte eine zentrale Rolle bei der Verfeinerung des Porsche 911 und der Entwicklung legendärer Modelle wie dem 904 und 917. Seine Innovationen reichten vom Bergrennen bis zu Siegen auf der Rundstrecke und festigten Porsches Vorherrschaft im Motorsport.

Michael Steiner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Entwicklungsvorstand von Porsche, würdigte Falks immense Verdienste. Er bezeichnete das Erbe des Ingenieurs als grundlegend für die Erfolge des Unternehmens.

Falk hinterlässt seine Frau Ruth, eine Tochter und einen Enkel. Sein Einfluss auf Porsches Ingenieurskunst und Rennsport-Tradition bleibt unübertroffen. Die Motorsport-Welt gedankt ihm als Visionär, der eine ganze Epoche prägte.