Porsche kämpft mit Rekordverlust – und plant radikale Einschnitte für 2025
Philipp NettePorsche kämpft mit Rekordverlust – und plant radikale Einschnitte für 2025
Porsche hat die schlechtesten Finanzzahlen seit über 15 Jahren vorgelegt: Der Nettogewinn brach 2025 um mehr als 90 Prozent ein. Nun plant das Unternehmen drastische Sparmaßnahmen und eine Reduzierung der Produktionskapazität – nach 280.000 Fahrzeugen im Vorjahr.
Michael Leiters, der im Januar nach seiner bisherigen Tätigkeit als McLaren-Chef die Führung bei Porsche übernahm, rechnet damit, dass die Verhandlungen über ein zweites Sparpaket noch vor der sommerlichen Werksstilllegung im Juli abgeschlossen werden. Zudem will das Unternehmen seine Mitarbeiter bald über die konkreten Maßnahmen informieren.
Um trotz geringerer Stückzahlen profitabel zu bleiben, setzt Porsche auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi. Die Produktion der bisherigen 718-Baureihe endete bereits im vergangenen Herbst, die Zukunft des Einstiegsmodells ist jedoch noch nicht endgültig geklärt. Die Marke möchte das Modell aber behalten, um mit seinem vergleichsweise günstigen Preis neue Kundengruppen zu gewinnen.
Porsche wird künftig weniger Fahrzeuge bauen, muss dabei jedoch die Rentabilität sichern. Dafür setzt der Sportwagenhersteller auf Partnerschaften und strikte Kostendisziplin. Die 718-Reihe könnte im Rahmen dieser Strategie eine wichtige Rolle spielen, um neue Käufer anzusprechen.






