07 June 2026, 00:25

Piers Morgan warnt: KI-Fälschungen täuschen sogar seine Mutter

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Attrappe von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt: KI-Fälschungen täuschen sogar seine Mutter

Piers Morgan warnt vor AI-generierten Clips, die seine Stimme und sein Aussehen imitieren

Der Moderator Piers Morgan hat sich besorgt über die Verbreitung von KI-erzeugten Videos geäußert, die seine Stimme und sein Erscheinungsbild nachahmen. Wie er enthüllte, sei selbst seine eigene Mutter auf ein Deepfake-Video hereingefallen, das vorgab, ihn zu zeigen. Gleichzeitig kritisierte er die SXSW London dafür, den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht verteidigt zu haben, nachdem diesem die Einreise nach Großbritannien verweigert wurde.

Morgan sprach kürzlich über das wachsende Problem von KI-generierten Inhalten in sozialen Medien. Er gab zu, dass seine Mutter ein Deepfake-Video für echt gehalten habe – ein Beweis dafür, wie überzeugend die Technologie mittlerweile ist. Auch die Sängerin Katherine Jenkins teilte ähnliche Bedenken und erklärte, sie traue Videos auf Plattformen wie TikTok nicht mehr ohne Weiteres.

Der Moderator habe zudem festgestellt, dass sein eigenes Abbilder in gefälschten Clips verwendet werde, die angeblich aus seiner Sendung Uncensored stammen. Zwar erkennt er die Gefahr an, bleibt aber überzeugt, in Diskussionen nach wie vor überzeugender zu sein als jede KI.

In einer anderen Entwicklung äußerte Morgan Enttäuschung über die SXSW London, weil diese Cenk Uygur nicht unterstützt habe, nachdem die britische Regierung ihm und seinem Neffen Hasan Piker die Einreise verweigert hatte. Die Veranstalter betonten jedoch erneut ihr Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und erklärten, sie begrüßten Morgans Recht, sie zu kritisieren. Ihre Aufgabe sei es, unterschiedliche Stimmen zusammenzubringen und einen offenen Austausch zu fördern.

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Die Zunahme KI-generierter Inhalte verwischt zunehmend die Grenze zwischen Realität und Fiktion im Netz. Morgans Erfahrungen zeigen, wie leicht selbst nahestehende Personen getäuscht werden können. Gleichzeitig bleiben die Debatten über Meinungsfreiheit und Einreiseverbote ungelöst – die SXSW London hält indes an ihrer Haltung für offenen Dialog fest.

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