20 March 2026, 22:25

Pheline Roggan stellt sich öffentlich hinter Collien Fernandes in der Jerks.-Affäre

Eine Black Lives Matter-Aktivistin spricht vor einem Publikum mit Mikrofon an einem Rednerpult, während das Publikum Schilder hält.

Erste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan stellt sich öffentlich hinter Collien Fernandes in der Jerks.-Affäre

Pheline Roggan ist die erste Darstellerin aus der deutschen Comedyserie Jerks., die sich öffentlich hinter Collien Fernandes stellt – nach deren Vorwürfen gegen ihren Serienkollegen Christian Ulmen. Die Anschuldigungen, die Der Spiegel erstmals im März 2026 veröffentlichte, umfassen unter anderem den Vorwurf, Ulmen habe über Jahre hinweg gefälschte Online-Profile unter Fernandes' Namen erstellt und Deepfake-Pornografie verbreitet. Roggans Stellungnahme markiert eine wachsende Welle der Solidarität mit Fernandes, während sich die Kontroverse weiter zuspitzt.

Auf Instagram äußerte Roggan ihre Unterstützung für Fernandes mit den Worten: "Liebe Collien, es tut mir so unendlich leid, was dir angetan wurde. Und ich bewundere dich für den Mut und die Stärke, damit an die Öffentlichkeit zu gehen – damit die Scham endlich dorthin rückt, wo sie hingehört." Ihre Aussage erinnert an die Haltung der französischen Aktivistin Gisèle Pelicot, die sich gegen sexualisierte Gewalt engagierte und darauf hinarbeitete, die gesellschaftliche Schuldzuweisung von Opfern auf Täter zu verlagern.

Roggan betonte zudem, dass Fernandes' Entscheidung, sich zu äußern, ein Akt des Widerstands für andere sei – "nicht nur für sich selbst, sondern für alle Frauen, die von Missbrauch und Gewalt betroffen sind". Die von Der Spiegel am 19. März 2026 veröffentlichten Vorwürfe lösten eine schnelle Reaktion von Ulmens Anwälten aus. Diese kritisierten die Berichterstattung als "unzulässigen Verdachtsjournalismus auf Basis einseitiger Behauptungen" und forderten Respekt für seine Persönlichkeitsrechte. Gleichzeitig warnten sie vor unverifizierten Anschuldigungen. Bisher hat sich Ulmen persönlich nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Die öffentliche Unterstützung durch Roggan verleiht Fernandes' Behauptungen zusätzliches Gewicht, die von Ulmen bisher nicht direkt widerlegt wurden. Seine juristischen Vertreter weisen die Vorwürfe weiterhin als unbelegt zurück. Unterdessen hat der Fall die Debatte über Verantwortung bei digitaler Gewalt neu entfacht – und über die weitreichenden Folgen für Betroffene, die sich an die Öffentlichkeit wagen.

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