Ostdeutsche Ministerpräsidenten beraten auf der ILA Berlin über Industrie und Verkehr
Philipp NetteOstdeutsche Ministerpräsidenten beraten auf der ILA Berlin über Industrie und Verkehr
Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer treffen sich heute auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin). Im Mittelpunkt stehen Gespräche über die Stärkung der Industrie und die Verbesserung der Verkehrsanbindung in der Region. Bei dem Treffen kommen führende Politiker und Vertreter der Wirtschaft zusammen.
Um 13.45 Uhr geben die Regierungschefs eine Pressekonferenz, bevor sie das Ausstellungsgelände der ILA besichtigen. Erwartet werden auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Elisabeth Kaiser.
Auf der Tagesordnung stehen Pläne zur Förderung der Luft- und Raumfahrtbranche sowie zum Ausbau der Drohnentechnologie. Ehemalige Militärflugplätze der Nationalen Volksarmee (NVA) könnten dabei eine Rolle spielen. Zudem geht es um bessere Schienenverbindungen und die Ausweitung von Langstreckenflügen vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER).
Die ILA Berlin selbst präsentiert die neuesten Entwicklungen in der Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigungstechnik. Die Messe bleibt bis Freitag Fachbesuchern vorbehalten, am Wochenende ist sie für Ticketinhaber auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Treffen unterstreicht die Bemühungen, die Infrastruktur und Wirtschaft in Ostdeutschland zu modernisieren. Die getroffenen Entscheidungen könnten künftige Verkehrs- und Luftfahrtprojekte in der Region prägen. Die Luftfahrtschau bietet dabei eine Plattform für diese Diskussionen – neben der Präsentation modernster Technologien.






