30 April 2026, 16:50

Osnabrücks Karneval feiert erstmals ein rein männliches Prinzenpaar – und setzt ein Zeichen

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018 mit einer Regenbogenfahne und Musikinstrumenten, einige tragen Mützen, vor einem Hintergrund aus Laternenmasten, Bäumen, Schuppen und einem bewölkten Himmel.

Osnabrücks Karneval feiert erstmals ein rein männliches Prinzenpaar – und setzt ein Zeichen

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekrönt, das aus zwei Prinzen besteht. Das Duo, bekannt unter dem Motto "Bunt und queer – das sind wir", steht für ein neues Kapitel in den Feierlichkeiten der Stadt. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bezeichnete sie als Symbol der Freude und der Freiheit, man selbst zu sein.

Zu den beiden Prinzen gehört Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde. Er ist der erste Prinz in der Geschichte des Komitees, der einen ausländischen Pass besitzt. Seine Herkunft verleiht dem diesjährigen Karneval eine internationale Note.

Das Motto "Bunt und queer – das sind wir" unterstreicht das Engagement des Duos für Vielfalt und Inklusion. Ihre Wahl markiert einen Bruch mit der Tradition, da bisherige Prinzenpaare stets aus einem Prinzen und einer Prinzessin oder einer anderen Kombination bestanden.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und nannte die Prinzen eine Feier der Individualität. Sie betonte, dass ihre Präsenz eine Botschaft der Akzeptanz und Offenheit an alle Teilnehmer sende.

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Die Ernennung der beiden Prinzen bricht mit langjähriger Konvention. Ihr Motto und ihre Hintergründe spiegeln einen Wandel hin zu mehr Repräsentation im Karneval wider. Die Stadt blickt nun auf ein Fest, das Vielfalt stärker als je zuvor feiert.

Quelle