Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Dienstleistungen eingeschränkt
Bernhardine RörrichtOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Dienstleistungen eingeschränkt
Die Stadt Oranienburg nahm ihr Verwaltungsnetzwerk am Donnerstagabend nach einem Cyberangriff vom Netz. Die Maßnahme diente der Vorsorge; die Abschaltung soll vorerst bis Freitag andauern. Wie die Behörden bestätigten, wurde das Netzwerk selbst bei dem Vorfall nicht kompromittiert.
Das CERT Brandenburg hatte Oranienburg zunächst auf die Cyberbedrohung aufmerksam gemacht. Als Reaktion schaltete die Stadt ihr Verwaltungsnetzwerk am Donnerstag um 18 Uhr ab. Von dem Angriff betroffen waren 75.000 Firewalls, die von der Kommunalverwaltung genutzt werden.
Bis Donnerstagabend blieb die Website der Stadt zwar online, zeigte jedoch einen Hinweis auf eingeschränkte Dienstleistungen. Das Bürgeramt sagte seine Sprechstunden für Freitag ab. Während der Abschaltung sind Verwaltung und kommunale Einrichtungen nur telefonisch erreichbar. Das Netzwerk bleibt aus Sicherheitsgründen vorerst offline. Die Dienstleistungen bleiben bis zur Behebung des Problems eingeschränkt. Bürger werden gebeten, dringende Angelegenheiten über die Telefonhotlines zu klären.






