Niedersachsen beschleunigt Windkraftausbau mit neuem Raumordnungsplan bis 2027
Adriane BoucseinNiedersachsen beschleunigt Windkraftausbau mit neuem Raumordnungsplan bis 2027
Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Ziele für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Der Regionalverband Braunschweig hat nun seinen Entwurf des Raumordnungsplans überarbeitet, um diese Vorgaben zu erfüllen. Die Aktualisierung erfolgt nach einer öffentlichen Rückmeldephase und passt die Vorranggebiete für Windkraftanlagen an.
Die nächste Phase der Raumplanung für Windenergie ist in der gesamten Region angelaufen. Bis 2027 muss das Gebiet 2,46 % seiner Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windkraftprojekte ausweisen. Die aktuellen Vorrangzonen decken bereits rund 2,9 % der Gesamtfläche ab und übertreffen damit das ursprüngliche Ziel.
Der überarbeitete Plan reduziert die Gesamtzahl der Vorranggebiete von 88 auf 80. Südlich von Kirchberg bei Seesen wurde ein neues Gebiet aufgenommen. Gleichzeitig entfällt eine große Fläche zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen.
Eine kommunale Öffnungsklausel ermöglicht es den lokalen Behörden, zusätzliche Flächen für das Ziel bis 2032 bereitzustellen. Die Region Braunschweig muss nun ihre Anstrengungen verstärken, um die Vorgaben zu erfüllen.
Der aktualisierte Plan berücksichtigt sowohl öffentliche Stellungnahmen als auch gesetzliche Verpflichtungen. Er führt neue Standorte ein und stricht andere, um den Ausbau der Windenergie zu optimieren. Die Region strebt an, das Flächenziel bis 2027 zu erreichen und gleichzeitig die langfristigen Energieziele zu unterstützen.






