Milliardeninvestition: Baden-Württemberg baut Rad- und Fußverkehr in Freiburg radikal aus
Adriane BoucseinMilliardeninvestition: Baden-Württemberg baut Rad- und Fußverkehr in Freiburg radikal aus
Baden-Württemberg startet Milliardenprogramm für Rad- und Fußverkehr in Freiburg
Das Land Baden-Württemberg hat ein großes Förderprogramm zur Verbesserung der Rad- und Fußwege in Freiburg angekündigt. Die am Montag, dem 4. Mai 2026, vorgestellte Initiative wird bis 2030 mehr als 1.000 Projekte mit Investitionen von über einer Milliarde Euro unterstützen.
Im Mittelpunkt steht Freiburg, wo bereits 20 lokale Vorhaben finanzielle Förderung erhalten. Dazu gehört der Ausbau der Schnellradroute FR2, die Radfahrten beschleunigen soll. Zudem sind Aufwertungen wichtiger Straßen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße geplant, wo die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer verbessert wird.
Das Land übernimmt bis zu 75 Prozent der Projektkosten im Rahmen des Landesgemeinverkehrsfinanzierungsgesetzes. Über Freiburg hinaus erstreckt sich das Programm auf benachbarte Regionen, darunter bessere Anbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen. Behörden betonen, dass die Investitionen den Wandel Freiburgs hin zu einem nachhaltigen Verkehrssystem beschleunigen werden.
Die ersten Baumaßnahmen sollen in Kürze beginnen, weitere Details zu Zeitplänen und konkreten Maßnahmen werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
Die Milliarde-Euro-Initiative markiert einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung des Verkehrs in der Region. Bis 2030 werden die abgeschlossenen Projekte das Radwegenetz ausbauen, Fußgängerwege aufwerten und die Verbindungen zwischen Freiburg und den umliegenden Gemeinden stärken. Die Förderung ermöglicht es den Kommunen, lang geplante Verbesserungen zügiger umzusetzen.






