27 June 2026, 08:25

Mainzer Stadtwerke erzielen 18,3 Millionen Euro Überschuss trotz Herausforderungen

Stadtwerke Mainz mit 18 Millionen Gewinn - Trotz Milliardenschwerer Herausforderungen

Mainzer Stadtwerke erzielen 18,3 Millionen Euro Überschuss trotz Herausforderungen

Mainzer Stadtwerke (MSW) verzeichneten für 2025 einen Jahresüberschuss von rund 18,3 Millionen Euro. Das Unternehmen steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen, darunter regulatorische Änderungen und umfangreiche Investitionen. Die Tochtergesellschaften verzeichnen dabei gemischte Ergebnisse in den Bereichen Verkehr, Energie und Infrastrukturprojekte.

Die Gewinnzahl wurde nach Steuern und unter Berücksichtigung einer Subvention in Höhe von 33 Millionen Euro ermittelt. Damit wurden Verluste bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) sowie Zahlungen an die Stadt ausgeglichen. Die Eigenkapitalquote der MSW bleibt mit 41,9 Prozent stabil und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die MVG beförderte 2025 etwa 56 Millionen Fahrgäste – ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Bauarbeiten und Ersatzbusse führten zu Einschränkungen im Betrieb. Um die Flotte zu modernisieren, bestellte das Unternehmen 22 neue Straßenbahnen, 42 Dieselbusse und 23 E-Busse.

Das Fahrradverleihsystem meinRad verzeichnete ein starkes Wachstum: Über 325.000 Fahrten wurden 2025 registriert – ein Anstieg von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mainz Netze GmbH verwaltet unterdessen weiterhin umfangreiche Infrastruktur, darunter Strom-, Gas- und Wassernetze, die Hunderttausende Haushalte versorgen. Zudem ist das Unternehmen für rund 26.500 Straßenlaternen in Mainz und der Umgebung zuständig.

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Die Sanierung des Taubertsbergbads erlitt im November 2025 einen schweren Rückschlag: Der mit den Bauarbeiten beauftragte Generalunternehmer meldete Insolvenz an, was zu Verzögerungen führte.

Die finanzielle Entwicklung der MSW zeigt sowohl Stabilität als auch den Druck steigender betrieblicher Anforderungen. Die Investitionen in Verkehr und Infrastruktur zielen auf langfristige Bedürfnisse ab. Rückschläge wie die Verzögerung bei der Schwimmbadsanierung verdeutlichen jedoch die Komplexität bei der Steuerung großangelegter Projekte.

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