Volkswagen plant 100.000 Entlassungen und Werksschließungen in Deutschland
Philipp NetteVolkswagen plant 100.000 Entlassungen und Werksschließungen in Deutschland
Die deutsche Automobilindustrie steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Wie berichtet wird, erwägt Volkswagen massive Stellenstreichungen und die Schließung von vier Werken – eine weitere Belastung für den ohnehin düsteren Arbeitsmarkt in der Branche.
In den vergangenen sechs Jahren ist bereits jeder siebte Arbeitsplatz im deutschen Automobilsektor weggefallen. Im Mai 2023 prognostizierte der Verband der Automobilindustrie (VDA) zusätzlich 225.000 Stellenverluste bis 2035. Die Lage könnte sich nun weiter zuspitzen: Volkswagen plant weltweit den Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen – etwa 15 Prozent der Belegschaft.
Betroffen von möglichen Werksschließungen sind die Standorte Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Tausende Beschäftigte sehen sich gezwungen, ihre berufliche Zukunft neu zu überdenken und nach Alternativen in anderen Branchen zu suchen. Die prognostizierten Verluste beziehen sich dabei noch nicht auf die jüngst bekannt gewordenen möglichen Entlassungen bei Volkswagen.
Volkswagen wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Die Branche steht vor einer Phase der Unsicherheit. Angesichts von Stellenabbau und Werksschließungen müssen sich Arbeitnehmer nach neuen Berufsperspektiven umsehen. Die vollen Auswirkungen von Volkswagens Plänen sind derzeit noch nicht absehbar.
