Lufthansa und Airbus revolutionieren Pilotentraining mit VR-Technologie
Mahmut UllmannLufthansa und Airbus revolutionieren Pilotentraining mit VR-Technologie
Lufthansa Group und Airbus stellen neues digitales Trainingswerkzeug für Piloten vor
Ein neues digitales Schulungstool für Piloten wurde von der Lufthansa Group und Airbus präsentiert. Das System nutzt ein VR-Headset und einen Laptop, um eine realistische 3D-Cockpit-Umgebung zu schaffen. Vorgestellt wurde es auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Jena am 20. und 21. November.
Der Virtual Procedure Trainer ermöglicht es Piloten, Standardabläufe im Cockpit in einer hochdetaillierten Simulation zu üben. Aktuell bildet das System das Cockpit der A320-Familie nach, doch es sind Erweiterungen für Langstreckenmodelle wie die A330 und A350 geplant. Die Software lässt sich zudem über eine iPad-App nutzen, was Flexibilität für zukünftige Schulungskonzepte bietet.
Mehrere Politiker, darunter Dr. Volker Wissing und Daniela Kluckert, testeten das VR-Training persönlich am Stand von Lufthansa und Airbus. Die ersten beiden VR-Stationen sind bereits in Frankfurt und Wien im Einsatz, wo derzeit Nutzerfeedback und Systemleistung evaluiert werden.
Lufthansa Aviation Training, die Airlines der Lufthansa Group und Airbus arbeiten gemeinsam an der Verfeinerung der Software. Ziel ist es, sie in die Musterberechtigungsschulung für alle Piloten der unterstützten Flugzeugtypen zu integrieren. Matthias Spohr, CEO von Lufthansa Aviation Training, betonte, dass der Digitalgipfel die ideale Plattform sei, um diese Innovation vorzustellen und den digitalen Fortschritt in der Pilotenschulung erlebbar zu machen.
Die Simulation bereitet Piloten auf fortgeschrittene Ausbildungsphasen vor, wobei Übungen nach Bedarf wiederholbar sind. Dieser Ansatz soll die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Pilotenausbildung steigern.
Das VR-Trainingswerkzeug ist darauf ausgelegt, die Vorbereitung von Piloten durch realistische, wiederholbare Simulationen zu optimieren. Mit laufenden Tests und geplanten Erweiterungen könnte es bald zum Standard im Schulungsprogramm der Lufthansa werden. Die Flexibilität des Systems deutet zudem auf ein mögliches Einsatzpotenzial an verschiedenen Standorten in der Zukunft hin.






