14 April 2026, 14:34

Neues Online-Archiv enthüllt rechtsextreme Strategien von 1945 bis 2000

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text und Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Neues Online-Archiv enthüllt rechtsextreme Strategien von 1945 bis 2000

Ein neues Online-Portal bietet ab sofort kostenlosen Zugang zu historischen Dokumenten über rechtsextreme Strömungen in Deutschland. Der Zeitraum von 1945 bis 2000 wird dabei abgedeckt.

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Das digitale Archiv unter https://radikale-rechte.de/ wurde von zwei führenden Historikern herausgegeben. Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), und Prof. Dr. Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ) leiteten das Projekt. Ihr Ziel war es, die Entwicklung rechtsextremer Strategien über Jahrzehnte hinweg zu dokumentieren.

Mehr als 30 Fachleute trugen durch Annotationen und Einordnungen der Materialien zum Portal bei. Es enthält Texte, die extremistische Ideologien verbreiteten, zu Gewalt aufriefen und gezielt jüngere Zielgruppen ansprachen. Diese Quellen bieten ein klares Bild der rechtsextremen Bewegungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Das Projekt richtet sich an Schulen, Hochschulen und die politische Bildung. Durch die breite Zugänglichkeit der Dokumente hilft es Nutzenden, die historischen Wurzeln und Taktiken rechtsextremer Gruppen in Deutschland zu verstehen.

Mit dem Start des Portals erhalten Lehrkräfte, Forscherinnen und Forscher sowie die Öffentlichkeit direkten Zugang zu Primärquellen über Extremismus. Die annotierten Dokumente liefern detaillierte Einblicke in rechtsextreme Propaganda- und Rekrutierungsmethoden zwischen 1945 und 2000. Die Initiative stärkt damit die Bemühungen, extremistische Ideologien anhand historischer Belege zu erforschen und ihnen entgegenzuwirken.

Quelle