30 December 2025, 19:15

Lokale Klimaschutzinitiativen im Landkreis Emmendingen vernetzen sich für mehr Wirkung

Ein weißes Gebäude umgeben von einem Zaun, Gras, Bäumen und Menschen mit Stangen.

Lokale Klimaschutzinitiativen im Landkreis Emmendingen vernetzen sich für mehr Wirkung

Klimaschutz-Initiativen aus dem Landkreis Emmendingen vernetzen sich im Alten Rathaus

Kürzlich fand im Emmender Alten Rathaus ein Vernetzungstreffen lokaler Klimaschutzgruppen statt. Die Veranstaltung brachte Initiativen aus dem gesamten Landkreis zusammen, um Ideen auszutauschen und die Zusammenarbeit zu stärken. Organisiert wurde der Austausch vom Grünen-Politiker Rüdiger Tonojan, der damit grassroots-Engagement für den Klimaschutz sichtbarer machen wollte.

Vertreten waren unter anderem Akteurinnen und Akteure aus Herbolzheim, Malterdingen, Denzlingen, Sexau, Waldkirch und Simonswald. Auf einem "Markt der Möglichkeiten" präsentierten sie Projekte – von Wärmewende-Konzepten über Baumpflanzaktionen bis hin zu Balkon-Solaranlagen und Pflanzentauschbörsen.

Als Redner trat auch Professor Dirk Schindler von der Universität Freiburg auf. Als Mitglied des Klimarats Baden-Württemberg skizzierte er die Arbeit des Gremiums zur regionalen Klimapolitik. Zudem waren Studierende anwesend, die sich mit Best-Practice-Beispielen für kommunalen Klimaschutz befassen. Tonojan dankte den Teilnehmenden für ihr Engagement und betonte, wie entscheidend lokales Handeln sei: "Klimaschutz beginnt vor der Haustür und lebt von engagierten Bürgerinnen und Bürgern." Viele nutzten die Gelegenheit, um sich zu vernetzen und nach Mitwirkungsmöglichkeiten in bestehenden Initiativen zu fragen.

Das Treffen knüpfte an eine Mitgliederversammlung der Grünen im November an, bei der die Klimaschutz- und Umweltgruppen des Landkreises gelobt worden waren. Konkrete Vertreterinnen oder Vertreter der Emmender Initiativen wurden bei der Veranstaltung jedoch nicht namentlich genannt.

Die Zusammenkunft festigte die Verbindungen zwischen den lokalen Gruppen und stellte laufende Projekte vor. Die Organisatoren hoffen, dass die intensivierte Zusammenarbeit zu wirksameren Maßnahmen im Landkreis führt. Künftige Treffen könnten an die jetzt geknüpften Kontakte anknüpfen.