20 March 2026, 14:24

Lebenslänglich für brutalen Mord an Mutter zweier Kinder in Baden-Württemberg

Schwarz-weiß-Illustration einer Gruppe von Menschen in einem bewaldeten Gebiet mit Text unten, der "Victorian illustration of the murder of a woman" lautet.

Mord an Frau auf Waldweg: Lebenslange Haft für 47-Jährigen in Stuttgart - Lebenslänglich für brutalen Mord an Mutter zweier Kinder in Baden-Württemberg

Ein 47-jähriger Mann ist in Baden-Württemberg wegen Mordes an einer Frau zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht stützte das Urteil auf Indizienbeweise, darunter Handyortungsdaten, die seine Bewegungen vor der Tat nachwiesen. Das Opfer, eine zweifache Mutter, wurde auf besonders brutale Weise getötet, als sie mit ihrem E-Scooter einen Waldweg entlangfuhr.

Der Angeklagte hatte den Angriff akribisch vorbereitet. Er lauerte an zwei verschiedenen Tagen jeweils etwa drei Stunden am Tatort – vergeblich, da die Frau an diesen Tagen nicht vorbeikam. Als sie schließlich mit ihrem E-Scooter passierte, überfiel er sie und fügte ihr tödliche Verletzungen am Hals zu.

Die Leiche des Opfers wurde erst drei Monate später gefunden. Während des Prozesses stützte sich das Gericht auf Standortdaten des Täters, die ihn zweifelsfrei am Tatort platzierten. Zudem verurteilte ihn das Gericht, den beiden Kindern der Getöteten 10.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen sowie die Kosten für Beerdigung und Überführung des Leichnams in ihre mongoleische Heimat zu übernehmen.

Eine Angehörige des Opfers, die nur als Miguels Tante bekannt ist, äußerte sich gegenüber der Bild über das Verhalten des Angeklagten während der Verhandlung. Sie bezeichnete ein provokantes T-Shirt, das der Vater des Täters trug, als "unglaublich" und zeigte sich fassungslos über diese Geste. Seit dem Urteil des Landgerichts Meiningen gab es keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen der Familie, auch nicht von den beiden Kindern der Getöteten.

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Die lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet, dass der Verurteilte voraussichtlich nie wieder auf freien Fuß kommt. Die Entschädigungszahlung sichert den Kindern des Opfers finanzielle Unterstützung, während die Übernahme der Überführungskosten die Rückführung des Leichnams in die Mongolei ermöglicht. Der Fall ist damit rechtskräftig abgeschlossen – das Urteil basiert auf den vorliegenden Beweisen und Zeugenaussagen.

Quelle