Kleinunternehmen kämpfen mit Cyberangriffen – doch Lösungen sind oft zu teuer
Philipp NetteKleinunternehmen kämpfen mit Cyberangriffen – doch Lösungen sind oft zu teuer
Kleinunternehmen in Mitteleuropa sehen sich wachsenden Cybersecurity-Herausforderungen mit begrenzten Ressourcen gegenüber. Über 75 % verzeichnen Kosten von mindestens 250.000 US-Dollar pro Datenleck. Viele kämpfen ohne eigenes Sicherheitspersonal, um diese Bedrohungen zu bewältigen.
Ein aktueller Bericht zeigt: Vier von fünf kleinen Unternehmen in der Region erlitten im vergangenen Jahr einen Sicherheits- oder Datenvorfall. Dennoch beschäftigt kaum ein Unternehmen einen eigenen Sicherheitsbeauftragten – obwohl Kleinbetriebe 90 % der Firmen in Mitteleuropa ausmachen. Deutschland gibt nur 9,5 % seines IT-Budgets für Cybersicherheit aus, der niedrigste Wert unter den Ländern der Studie.
Die Einstellung eines hauptamtlichen Chief Information Security Officers (CISO) kostet zwischen 250.000 und 400.000 US-Dollar pro Jahr. Um Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, hat die Woodlands Advisory GmbH einen Rechner entwickelt. Dieser vergleicht die Kosten eines internen CISO mit denen eines virtuellen CISO (vCISO) – basierend auf Unternehmensgröße, Umsatz und benötigten Stunden.
Ein vCISO-Service bietet Zugang zu hochqualifiziertem Fachwissen zu deutlich geringeren Kosten. Die jährlichen Gebühren für dieses Modell liegen zwischen 40.000 und 120.000 US-Dollar.
Die finanziellen Folgen von Datenlecks wiegen für Kleinunternehmen schwer. Viele können sich keine Vollzeitstelle für IT-Sicherheit leisten, doch ein vCISO könnte eine tragfähige Alternative sein. Der neue Rechner hilft dabei, die kostengünstigste Lösung zu ermitteln.






