18 March 2026, 02:32

Jagen und Angeln bleiben in Deutschland trotz Kritik weiterhin erlaubt

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und Text unten mit der Aufschrift "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden"

Jagen und Angeln bleiben in Deutschland trotz Kritik weiterhin erlaubt

Jagen und Angeln bleiben in ganz Deutschland legal – Stand März 2026

In allen deutschen Bundesländern sind Jagen und Angeln weiterhin erlaubt. Trotz anhaltender Diskussionen hat bisher keine Region Verbote oder Einschränkungen für diese Aktivitäten eingeführt. Beide Praktiken unterliegen weiterhin den bestehenden Naturschutzgesetzen, mit den üblichen Lizenzen und saisonalen Regelungen.

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert seit Langem ein Ende von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass das Töten von Tieren aus sportlichen Gründen weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei. PETA-Sprecher Peter Höffken kritisiert die Praxis als grausam und überflüssig.

Jährlich schießen Hobbyjäger in Deutschland über fünf Millionen Wildtiere. Zusätzlich werden rund 200.000 Katzen getötet, oft als unbeabsichtigte Opfer. PETA behauptet, dass die Jagd Tierpopulationen in ihren sozialen Strukturen stört, langes Leiden verursacht und paradoxerweise die Fortpflanzungsrate der überlebenden Tiere steigert.

Auch das Angeln steht in der Kritik. Angler fangen jährlich Millionen von Fischen, was zu Verletzungen, Qualen und einem langsamen Ersticken führt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische schmerzempfindliche Wesen sind, die sogar in der Lage sind, sich im Spiegel zu erkennen und komplexe soziale Verhaltensweisen zu zeigen.

Trotz dieser Bedenken hat bisher kein Bundesland Gesetzesvorhaben eingeleitet, um Jagd oder Angeln einzuschränken. Beide Aktivitäten bleiben durch bundes- und landesweite Naturschutzbestimmungen geregelt, die Genehmigungen und saisonale Beschränkungen vorsehen.

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Die Debatte über Freizeitjagd und -angeln in Deutschland dauert an – ohne rechtliche Konsequenzen. PETAs Forderungen nach einem Verbot unterstreichen ethische und ökologische Bedenken, doch kein Bundesland hat bisher Schritte unternommen, um die Praktiken einzuschränken. Vorerst bleiben beide Tätigkeiten unter den geltenden Wildtiermanagement-Regelungen erlaubt.

Quelle