Hugo Boss sichert sich 600-Millionen-Kredit mit Nachhaltigkeitsklausel
Philipp NetteHugo Boss sichert sich 600-Millionen-Kredit mit Nachhaltigkeitsklausel
Hugo Boss wird von Clifford Chance bei 600-Millionen-Euro-Refinanzierung beraten
Mode & Recht. Die Kanzlei Clifford Chance hat den Modekonzern Hugo Boss bei der Refinanzierung einer revolvierenden syndizierten Kreditlinie über 600 Millionen Euro beraten.
- Dezember 2025, 13:30 Uhr
Der Modehändler Hugo Boss hat eine Refinanzierung in Höhe von 600 Millionen Euro in Form eines nachhaltigen Kredits abgesichert. Die von der Kanzlei Clifford Chance begleitete syndizierte Kreditfazilität hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit Verlängerungsoptionen und knüpft die Zinssätze an die Fortschritte des Unternehmens bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen.
Die Refinanzierung umfasst eine revolvierende syndizierte Kreditlinie, an der eine Kerngruppe von Banken beteiligt ist. Die Commerzbank, BNP Paribas und die LBBW fungierten als gemeinsame Koordinatoren und aktive Bookrunner. BNP Paribas übernahm zudem die Rollen als Dokumentenagent und Nachhaltigkeitskoordinator, während die LBBW als Facility-Agent auftrat. Weitere Kreditgeber waren die Bank of America, die Bank of China, BBVA, die Deutsche Bank, die DZ Bank, Goldman Sachs, HSBC und die ING.
Das Geschäft verschafft Möbel Boss eine nachhaltige Finanzierungsstruktur, die an ökologische Ziele geknüpft ist. Die fünfjährige Fazilität mit Verlängerungsoptionen und Expansionsmöglichkeiten stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, seine strategischen Vorhaben zu finanzieren. Die Beteiligung mehrerer globaler Banken und der Fokus auf ESG-Kriterien unterstreichen die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Unternehmensfinanzierung.