09 May 2026, 08:26

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen

Zwei Feuerwehrleute in Schutzanzügen sprühen Wasser auf eine rauchgefüllte Wand, mit einer Tafel und verschiedenen Gegenständen in der Nähe.

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen

Großangelegte Notfallübung im Rheingau-Taunus-Kreis diese Woche

Im Rheingau-Taunus-Kreis findet in dieser Woche eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Einsatzfähigkeit der Katastrophenschutzeinheiten und die Zusammenarbeit verschiedener Rettungsdienste zu testen. Rund 350 Einsatzkräfte und Teilnehmer werden an der Simulation beteiligt sein.

Die Übung ist für den Zeitraum von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr im Bereich der Alten Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt in Bad Schwalbach angesetzt. Simuliert wird ein Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Zur realistischen Darstellung wird farbiger Rauch eingesetzt.

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Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr rechnen, insbesondere zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie in der Nähe der Kreisverwaltungsgebäude in Bad Schwalbach. Obwohl die öffentlichen Straßen durchgehend befahrbar bleiben, rät die Behörde, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die Alte Bäderstraße zu meiden.

Im Mittelpunkt der Übung steht die Bewertung, wie gut die örtlichen Rettungskräfte mit einem Großschadensereignis umgehen. Die Organisatoren betonen, dass es sich um eine geplante Übung handelt. Es bestehe keine reale Gefahr, doch die Simulation könnte sehr echt wirken.

Quelle