Gorki-Theater Berlin verabschiedet sich mit bewegendem Abschiedsabend
Adriane BoucseinGorki-Theater Berlin verabschiedet sich mit bewegendem Abschiedsabend
Abschiedsabend im Berliner Gorki-Theater: Eine Ära geht zu Ende
Das Gorki-Theater in Berlin hat mit einem Abschiedsabend den Wechsel in der künstlerischen Leitung gewürdigt. Die Veranstaltung markierte das Ende einer Epoche, während sich der Spielort auf seine Schließung vorbereitet. Als das Programm begann, lag ein graublauer Dämmer über den historischen Gebäuden.
Eröffnet wurde der Abend von Via Jikeli, die Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen aus Christian Weises Der Untertan darbot. Später sang Jonas Dassler den Fledermaus-Aussterbe-Song, als die Veranstaltung sich dem Ende näherte.
Shermin Langhoff, die scheidende Intendantin des Theaters, entschied sich für eine kurze Dankesrede statt einer langen Ansprache. Auch Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, betrat die Bühne, um Langhoffs Verdienste zu ehren. Im Mittelpunkt des Abends stand die bleibende Bedeutung des postmigrantischen Theaters im weiteren Kulturgefüge.
Der Abschiedsabend feierte das Erbe des Gorki unter der bisherigen Leitung. Gleichzeitig würdigte er die Rolle des Hauses bei der Etablierung des postmigrantischen Theaters als festen Bestandteil des kulturellen Kanons. Mit der Schließung endet nun das aktuelle Kapitel des Gorki-Theaters.






