30 June 2026, 06:23

Fusion-Festival 2024: Brände, Evakuierung und Drogenrazzien überschatten das Event

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Fusion-Festival 2024: Brände, Evakuierung und Drogenrazzien überschatten das Event

Fusion-Festival von Ausschreitungen und juristischen Problemen überschattet

In diesem Jahr sah sich das Fusion-Festival mit Unterbrechungen und rechtlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Nach Ausbruch mehrerer Brände griffen die Behörden ein, was zu einer vorübergehenden Schließung und Evakuierung des Geländes führte.

Am Donnerstagabend wurde das Festival gestoppt, nachdem Brände die Evakuierung von etwa 65.000 Besuchern auf einen nahegelegenen Flugplatz erzwungen hatten. Die Veranstalter bestätigten, dass alle Gäste bis Mittwoch das Gelände verlassen würden.

Während der Evakuierung sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben. Ein Beamter wurde bei der Aufnahme des Vorfalls angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 500 Euro und erstattete Anzeige.

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Die Sicherheitskräfte blieben während der gesamten Veranstaltung im Einsatz. Zollbeamte leiteten 24 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein. Die Festivalverantwortlichen reichten zudem acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels ein.

Rund 70 Bundespolizisten waren in der Nähe des Bahnhofs Neustrelitz im Einsatz. Sie dokumentierten zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß, meist im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Verkehrskontrollen in der Region förderten 48 Fälle von Drogenfahrten zutage.

Die Aufräumarbeiten auf dem Festivalgelände werden voraussichtlich noch zwei Wochen andauern. Die Vorfälle verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen Behörden bei Großveranstaltungen stehen. Mittlerweile laufen mehrere Ermittlungsverfahren.

Quelle