Freiburger Regionsrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim
Mahmut UllmannFreiburger Regionsrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt zwischen Meißenheim und Ringsheim
Der Regionsrat Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die Entscheidung betrifft eine 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim, wie am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, bekannt gegeben wurde.
Die genehmigte Trasse verläuft vollständig innerhalb des bestehenden Stromkorridors und folgt größtenteils dem Verlauf der aktuellen Infrastruktur. Von dem Vorhaben betroffen sind fünf Gemeinden: Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim.
Für diesen Abschnitt sind der Bau von 56 neuen Strommasten sowie der Rückbau der bestehenden 220-Kilovolt-Leitung mit ihren 61 Masten vorgesehen. Ursprünglich sollte die Genehmigung den gesamten südlichen Abschnitt bis zum Umspannwerk Eichstetten umfassen, doch ungelöste Fragen in diesem Bereich führten zu einer geteilten Verfahrenweise.
Die neue Leitung ist Teil des Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“, das sich von Daxlanden bis Eichstetten erstreckt. Zur Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft sind zudem ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.
Ziel der neuen Hochspannungsleitung ist die langfristige Sicherung der Stromversorgung und die Unterstützung des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien. Die Genehmigung stellt einen wichtigen Schritt für das Projekt dar, auch wenn für die verbleibenden Abschnitte noch weitere Entscheidungen ausstehen.






