Fahrraddemo in Kreuzberg: Protest gegen umstrittene Medienplattformen Nius und Apollo
Philipp NetteFahrraddemo in Kreuzberg: Protest gegen umstrittene Medienplattformen Nius und Apollo
Rund 50 Menschen haben am Samstag im Berliner Bezirk Kreuzberg eine Fahrraddemonstration veranstaltet. Die Kundgebung richtete sich gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo, die beide in dem Viertel ansässig sind. Die Demonstrantinnen und Demonstranten skandierten Parolen und hielten Transparente mit der Aufschrift „Gegen rechtsextreme Medienportale“ hoch.
Die Gruppe radelte durch die Straßen und rief „Nazis raus aus unserem Kiez“. Im Fokus standen Nius und Apollo, denen sie vorwerfen, rechtsextreme Positionen zu verbreiten.
Während der Proteste trafen die Nius-Geschäftsführer Julian Reichelt und Apollo-Chef Max Mannhart ein, um die Demonstranten zu interviewen. Es kam zu einer kleineren Rangelei, als die Stimmung zwischen den Managern und den Aktivisten eskalierte. Die Polizei griff ein, um die Konfliktparteien zu trennen und für Ruhe zu sorgen.
Beide Unternehmen weisen die Vorwürfe, rechtsextrem zu sein, zurück. Reichelt und Mannhart betonen, ihre Plattformen stünden nicht für solche Ideologien.
Nach dem Polizeieinsatz endete die Demonstration. Der Protest zeigte die lokale Ablehnung der beiden Medienhäuser. Nius und Apollo bestehen weiterhin auf ihrer Unschuld und lehnen die gegen sie erhobenen Vorwürfe ab.






