05 June 2026, 11:18

EU-Zollreform 2026: Warum Ihre Online-Bestellungen aus Drittländern plötzlich teurer werden

Ab dem 1. Juli: Online-Einkauf bei Händlern außerhalb der EU wird teurer

EU-Zollreform 2026: Warum Ihre Online-Bestellungen aus Drittländern plötzlich teurer werden

Bestellungen aus Nicht-EU-Ländern werden teurer: Neue Zollregeln führen zu zusätzlichen Gebühren

Ab 2026 werden Online-Einkäufe bei Händlern außerhalb der EU spürbar teurer. Die Europäische Kommission passt die Besteuerung von Kleinstimporten an – mit weitreichenden Folgen für Verbraucher.

Bereits seit dem 1. Juli 2023 gelten für manche Bestellungen aus Drittländern höhere Kosten. Doch der große Wandel steht erst bevor: Ab dem 1. November 2026 fällt eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro pro Produktkategorie auf Sendungen unter 150 Euro an. Hinzu kommt die Einfuhrumsatzsteuer, die auf den neuen Zuschlag obendrauf berechnet wird.

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Die genaue Höhe der zusätzlichen Abgaben legt die Europäische Kommission fest. Bis etwa 2028 werden Zollgebühren dann auf alle Sendungen ausgeweitet – selbst auf Waren im Wert von nur wenigen Euro. Ein 7-Euro-Handycover könnte nach Gebühren, Mehrwertsteuer und möglichen Serviceentgelten der Versanddienstleister am Ende fast 20 Euro kosten.

Binnenmarkt bleibt zollfrei – mit Ausnahmen Innerhalb der EU zirkulieren die meisten Waren ohne zusätzliche Abgaben, abgesehen von Produkten wie Kaffee, Alkohol oder Tabak. Verbraucher sollten nun jedoch besonders aufmerksam sein: Bei Bestellungen bei unbekannten Händlern außerhalb der Union lohnt sich ein genauer Blick in die Lieferbedingungen und rechtlichen Hinweise, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Fazit: Kleine Bestellungen, große Nebenkosten Die Änderungen treffen vor allem Käufer, die günstige Artikel bei Nicht-EU-Anbietern ordern. Künftig müssen sie mit Zollgebühren, Mehrwertsteuer und möglichen Bearbeitungsentgelten der Paketdienste rechnen. Bis 2028 soll die vollständige Erfassung aller Sendungen abgeschlossen sein – unabhängig vom Warenwert.

Quelle