21 December 2025, 23:59

Ende des Negativ-Spirals - Eichner wünscht sich "ruhigere Tage"

Eine Gruppe von Spielern in Trikots und Helmen steht auf einem Feld, mit Zuschauern im Hintergrund, die auf Stühlen sitzen.

Ende des Negativ-Spirals - Eichner wünscht sich "ruhigere Tage"

Ende der Negativspirale – Eichner wünscht sich „ruhigere Zeiten“

Vorspann Nach der Niederlagenserie und der Entlassung von Eichners langjährigem Vertrauten Bajramović bringt Karlsruher SCs spätes Tor in Bochum etwas Erleichterung. Ob das Unentschieden die Stimmung nachhaltig aufhellt, bleibt jedoch abzuwarten.

Artikeltext Der Karlsruher SC geht mit einem dramatischen 2:2 gegen den VfL Bochum in die Winterpause und belegt damit einen Mittelfeldplatz in der 2. Bundesliga. Das Ergebnis beendete die Niederlagenserie der Badener, die nun mit 22 Punkten in die Rückrunde starten. Trainer Christian Eichner steht nun vor der Aufgabe, die Defensive im neuen Jahr zu stabilisieren.

Das Spiel begann für den KSC alles andere als ideal: Francis Onyeka traf zweimal für Bochum (35., 69.). Die Gäste kämpften sich jedoch zurück – Marvin Wanitzek verkürzte kurz nach der Pause (52.), ehe Shio Fukuda in der 86. Minute den Ausgleich besorgte und damit einen wichtigen Punkt sicherte.

Abseits des Platzes gab es Turbulenzen: Die Trennung vom langjährigen Co-Trainer Zlatan Bajramović sorgte für Unruhe im Team. Dennoch erhielt Eichner vom Sportdirektor Markus Hänsel das Vertrauen und unterschrieb in der Pause eine Vertragsverlängerung. Der Trainer hatte zuvor nach einer Saison voller Höhen und Tiefen von einer „Achterbahnfahrt“ gesprochen und sich „ruhigere Zeiten“ gewünscht.

Eichner räumte die Schwächen seiner Mannschaft ein, lobte aber den Kampfgeist in Bochum und bezeichnete die Leistung als „solide Auswärtsvorstellung“. Nun gelte es, die Abwehr zu festigen und in der Rückrunde mehr Konstanz zu zeigen.

Das Remis gegen Bochum gibt dem KSC eine Basis, auf der sie nach der Pause aufbauen können. Mit Eichner an der Seitenlinie und einem gesicherten Mittelfeldplatz will das Team aus der späten Dramatik dauerhafte Stabilität entwickeln. Die nächste Prüfung steht Ende Januar an, wenn die 2. Bundesliga wieder startet.