29 March 2026, 02:32

Drei Ludwigsburger fallen auf Social-Media-Investment-Betrug herein – Polizei warnt vor falschen Versprechungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Drei Ludwigsburger fallen auf Social-Media-Investment-Betrug herein – Polizei warnt vor falschen Versprechungen

Drei Einwohner des Landkreises Ludwigsburg nach Investment-Betrug durch Social-Media-Werbung um ihr Geld gebracht

Drei Bewohner des Landkreises Ludwigsburg sind auf Investment-Betrug hereingefallen, nachdem sie durch Anzeigen in sozialen Medien und auf Videoplattformen gelockt wurden. Die Betrüger versprachen schnelle Gewinne, verlangten stattdessen aber gefälschte Gebühren oder verschwanden mit den überwiesenen Geldern. Die Polizei warnt nun vor der zunehmenden Gefahr solcher Maschen.

Die Betrugsversuche begannen mit verlockenden Werbeanzeigen, die einfaches Geld versprachen. Ein 22-jähriger Mann verdiente zunächst kleine Beträge, indem er online Likes vergab. Später überwies er 1.500 Euro, um in Kryptowährungen zu investieren – das Geld sah er nie wieder. Sein Fall zeigt, wie Betrüger zunächst Vertrauen aufbauen, bevor sie größere Summen abgreifen.

Eine 48-jährige Frau ließ sich überzeugen, ihr Geld würde "für sie arbeiten" und Gewinne abwerfen. Als sie aufgefordert wurde, angebliche Gebühren zu zahlen, um ihre vermeintlichen Erträge abzuheben, verweigerte sie die Zahlung und erstattete Anzeige – sie verlor "nur" 500 Euro. Ein weiterer Geschädigter, ein 49-jähriger Mann, überwies zusätzlich 2.600 Euro, bevor ihm klar wurde, dass etwas nicht stimmte.

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Die Polizei betont, dass die Chancen, das verlorene Geld zurückzuerhalten, besonders dann gering sind, wenn es bereits auf ausländische Konten transferiert wurde. Behörden wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bieten Hilfestellung, um solche Betrugsversuche zu erkennen. Für weitere Fragen steht das Polizeipräsidium Ludwigsburg unter der Telefonnummer +49 7141 18-8777 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Die drei Opfer erstatteten zwar Anzeige wegen Betrugs, doch die Aussichten, ihr Geld zurückzubekommen, sind gering. Die Polizei rät weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Investmentangeboten im Internet. Informationen zum Erkennen und Vermeiden solcher Betrugsmaschen gibt es bei der BaFin sowie bei lokalen Präventionsstellen der Kriminalpolizei.

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