Deutsche Bahn setzt 50 Millionen Euro für schnellere Bahnhofsreparaturen ein
Adriane BoucseinDeutsche Bahn setzt 50 Millionen Euro für schnellere Bahnhofsreparaturen ein
Die Deutsche Bahn startet eine neue Initiative, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Einrichtungen für Reisende zu verbessern und gleichzeitig ihr Sicherheitsgefühl zu stärken. Im Jahr 2026 sollen über 50 Millionen Euro investiert werden, um zusätzliches Personal und technische Aufrüstungen zu finanzieren.
Im Rahmen der Initiative werden 44 mobile Instandhaltungsteams eingeführt, die flexibler Reparaturen durchführen sollen. Diese Teams kümmern sich sowohl um kleinere als auch um größere Schäden – etwa beschädigte Glasflächen, die Beseitigung von Graffiti oder defekte Ausrüstungen. Stationiert sind sie bundesweit und ergänzen die bereits bestehenden 400 Bahnhofs- und Gebäudekontrolleure.
Ein Pilotprojekt in Regionen wie Niedersachsen zeigte bereits positive Ergebnisse. Die mobilen Einheiten werden sich zudem auf umfangreichere Instandsetzungsarbeiten konzentrieren, insbesondere an Bahnhöfen außerhalb der Großstädte. Rund 200 zusätzliche Mitarbeiter sollen die Initiative unterstützen, um Sauberkeit, Sicherheit und das allgemeine Erscheinungsbild der Stationen zu verbessern.
Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn. Sie betonte, dass die neuen Teams schnellere Reparaturen und sichtbare Verbesserungen für die Fahrgäste ermöglichen würden. Die Investitionen fließen in zusätzliches Personal und technische Maßnahmen, um die Zustände an den Bahnhöfen zu modernisieren. Reisende können mit zügigeren Lösungen und einer einladenderen Umgebung rechnen. Die Initiative soll die Aufenthaltsqualität für Besucher im gesamten Netz verbessern.






