17 June 2026, 16:06

CDU-Arbeitnehmerflügel lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab – Radtke warnt vor Extremismus

Sozialflügel der CDU lehnt Gespräche mit AfD ab

CDU-Arbeitnehmerflügel lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab – Radtke warnt vor Extremismus

Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Die Debatte entzündet sich daran, wie die etablierten Parteien mit der AfD umgehen sollen. Der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück schlug vor, klare rote Linien für mögliche Gespräche zu ziehen.

Radtke bezog in einer aktuellen Stellungnahme deutlich Position. Er argumentierte, die Forderung an die AfD, sich von extremistischen und prorussischen Positionen zu distanzieren, käme einer Aufgabe ihrer politischen Identität gleich. Die Partei vergleicht er mit der Bewegung von Marine Le Pen, die darauf abziele, Deutschland und Europa grundlegend umzugestalten.

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Auch den Versuch, die AfD zu mäßigen, wies Radtke zurück. Es gehe nicht darum, „ein schwieriges Tier zu dressieren“, sondern um eine Gruppierung, die demokratische Grundwerte grundsätzlich ablehne. Stattdessen betonte er Glaubwürdigkeit und die Verbindung zur Bevölkerung als wirksamste Mittel gegen Extremismus.

Steinbrück hingegen plädierte für einen anderen Ansatz. Der Ex-Minister regte an, vor jedem Dialog mit der AfD klare inhaltliche Grenzen zu definieren.

Der CDA-Chef lehnt jede Zusammenarbeit mit der AfD entschieden ab. Steinbrücks Vorschlag unterstreicht die anhaltende Diskussion darüber, wie demokratische Parteien mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus umgehen sollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Konfrontation oder Dialog der bessere Weg ist.

Quelle