30 June 2026, 16:33

Braunschweig diskutiert Rückkehr des Baustellenfonds für belastete Händler

Keine Soforthilfe für geschädigte Bauunternehmen: Das wird nicht passieren

Braunschweig diskutiert Rückkehr des Baustellenfonds für belastete Händler

In der jüngsten Sitzung des Braunschweiger Stadtrats wurde über einen Antrag zur Wiedereinführung des Baustellenfonds diskutiert. Das Vorhaben sollte die finanzielle Belastung lokaler Unternehmen lindern, die durch anhaltende Bauarbeiten entsteht. Stadtrat Robert Glogowski setzte sich besonders für die Rückkehr des Fonds ein.

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Langanhaltende Baustellen am Hagenmarkt, am Bültenweg und in der Helmstedter Straße haben den Handel vor Ort stark beeinträchtigt. Betroffene Unternehmen klagen über rückläufige Kundenfrequenzen, verlorene Parkplätze und eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeiten. Glogowski machte während der Ratssitzung auf diese Probleme aufmerksam.

Noch vor der Sitzung hatten die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen in letzter Minute einen Änderungsantrag ausgearbeitet, der Glogowskis ursprünglichen Vorschlag ersetzte. Die überarbeitete Version wurde zwar angenommen, stieß jedoch auch auf Kritik.

Stefan Wirtz, Ratsmitglied der AfD, bemängelte, dass der neue Zeitplan zu zögerlich sei. Die nun geplante Prüfung soll bestehende Fördermaßnahmen evaluieren und verbesserte finanzielle sowie nicht-finanzielle Hilfsinstrumenten entwickeln. Zudem sollen klare und transparente Kriterien für deren Einsatz festgelegt werden.

Die Ergebnisse der Prüfung werden vor den Haushaltsberatungen für 2027/2028 an die zuständigen Ausschüsse des Rates weitergeleitet. Der geänderte Antrag wird die Art und Weise verändern, wie Braunschweig Unternehmen unterstützt, die unter langwierigen Bauprojekten leiden. Die Empfehlungen der Prüfung werden künftige Förderentscheidungen prägen – und könnten Händlern vor Ort nach Abschluss der Überprüfung bessere Hilfen bieten.

Quelle