14 April 2026, 02:29

Brandenburg plant automatisierte Mini-Supermärkte für ländliche Regionen

Ein belebter Markt im historischen Zentrum von Heidelberg, Deutschland, mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und in der Nähe von Zelten, Tischen mit Körben voller Gemüse und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Brandenburg plant automatisierte Mini-Supermärkte für ländliche Regionen

Die Landesregierung Brandenburgs unterstützt Pläne zur Einführung unbemannter, vollautomatisierter Mini-Supermärkte im gesamten Bundesland. Mit diesem Schritt soll der Mangel an Einkaufsmöglichkeiten in ländlichen Regionen behoben werden, wo traditionelle Geschäfte zunehmend verschwinden. Falls die Pläne genehmigt werden, könnten diese intelligenten Läden bald rund um die Uhr geöffnet haben.

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Die vorgeschlagenen Änderungen würden es den automatisierten Mini-Supermärkten ermöglichen, 24 Stunden am Tag zu öffnen – weit über die derzeitigen Ladenschlussregelungen hinaus. Sozialminister René Wilke (SPD) hat sich hinter das Vorhaben gestellt und argumentiert, es werde die lokale Versorgung sichern und die Lebensqualität in unterversorgten Gebieten verbessern.

Die Novelle muss jedoch noch vom Landtag verabschiedet werden, bevor sie in Kraft treten kann. Die SPD/CDU-Koalitionsregierung hat bereits grünes Licht gegeben und den Wandel als Schritt zur Modernisierung des Einzelhandels in Regionen dargestellt, in denen klassische Supermärkte zu kämpfen haben.

Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnten die intelligenten Läden die Lücken schließen, die durch den Rückgang ländlicher Geschäfte entstanden sind. Die verlängerten Öffnungszeiten würden den Bewohnern flexibleren Zugang zu lebensnotwendigen Gütern bieten. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Abgeordneten des Brandenburgischen Landtags.

Quelle