Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier
Philipp NetteBitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier
Bitburger Braugruppe kehrt als offizieller Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft zurück
Die Rückkehr markiert das Ende einer sechsjährigen Pause, nachdem der Brauereikonzerne seine Partnerschaft 2018 beendet hatte. Diesmal setzt das Unternehmen auf seine wachsende Palette alkoholfreier Biere – ein strategischer Schritt angesichts des anhaltenden Rückgangs des Bierkonsums in Deutschland.
Bitburger war erstmals 1993 eine Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingegangen, hatte sich jedoch 2018 zurückgezogen. Damals begründete der Brauer seine Entscheidung mit Unzufriedenheit über die Führung und Ausrichtung des Verbandes. Nun zeigt sich Geschäftsführer Stefan Schmitz optimistisch: Er spricht von einem Wandel und beschreibt das aktuelle Team sowie den Verband als bodenständiger und bescheidener.
Der deutsche Biermarkt steht seit Jahren vor Herausforderungen. 2025 sank die Gesamtproduktion um fast sechs Prozent, wobei Bitburger unter dem Branchendurchschnitt blieb. Immer weniger Menschen gehen aus, und wer es tut, trinkt weniger – oft nur noch zwei statt drei Bier. Gesundheitsbewussteres Verhalten und wirtschaftliche Belastungen haben den Absatz klassischer Biere zusätzlich geschmälert.
Trotz dieser Entwicklung verzeichnet Bitburger mit seiner alkoholfreien Produktlinie einen Aufschwung. Das Unternehmen meldet zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Absatz seiner 0,0-Prozent-Biere. Mittlerweile führt es diesen Markt an und plant, alkoholfreies Bier als mainstreamtaugliches Erfrischungsgetränk zu positionieren. Der Brauer will es aus der klassischen Bierkategorie herauslösen und als gesündere Alternative zu zuckerhaltigen Getränken oder herkömmlichem Alkoholbier vermarkten.
Die neue DFB-Partnerschaft soll Bitburger helfen, seine alkoholfreien Biere einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Angesichts sinkender Absätze bei traditionellem Bier setzt das Unternehmen auf seine Null-Alkohol-Produkte, um künftiges Wachstum zu generieren. Gleichzeitig symbolisiert der Deal einen Neuanfang zwischen dem Brauereikonzerne und dem deutschen Fußball nach Jahren der Trennung.






